Panorama
Juni und Juli in Westeuropa so heiß wie nie zuvor
Die Monate Juni und Juli 2023 waren laut Copernicus in Westeuropa die heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Durchschnittstemperatur erreichte 21,62 Grad Celsius und übertraf das Mittel von 1991 bis 2020 deutlich.

Im Juni und Juli 2023 erlebte Westeuropa laut dem Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus Rekordtemperaturen. Die Durchschnittstemperatur der Region betrug in diesem Zeitraum 21,62 Grad Celsius. Dies liegt 2,79 Grad über dem langjährigen Durchschnitt für den Juni, der von 1991 bis 2020 ermittelt wurde.
Die Copernicus-Daten belegen, dass die hohen Temperaturen von mehreren Hitzewellen ausgelöst wurden. Diese Hitzewellen führten nicht nur zu hohen Temperaturen an Land, sondern auch die Meeresoberflächentemperaturen erreichten globale Höchstwerte.
Die Durchschnittsoberflächentemperatur der Meere wurde mit 20,96 Grad Celsius gemessen, was einen neuen Rekord darstellt. Dies hat zu einem signifikanten Temperaturgefälle von West- nach Osteuropa beigetragen, wobei im Südwesten Westeuropas die höchsten Werte registriert wurden.
Laut Berichten litten viele Teile Europas nicht nur unter den hohen Temperaturen, sondern auch unter Trockenheit und Waldbränden. Solche klimatischen Bedingungen stellen zusätzliche Herausforderungen für die betroffenen Regionen dar.

Die Daten von Copernicus heben zudem hervor, dass die extremen Wetterbedingungen nicht isoliert betrachtet werden können. Sie stehen im Kontext eines sich verändernden Klimas, das über die Jahre hinweg zunehmend auffällige Muster aufweist.
Für die kommenden Monate wird erwartet, dass diese Wetterverhältnisse sowohl Einfluss auf die Umwelt als auch auf die Gesellschaft haben könnten. Offizielle Stellen raten zur Vorsicht und empfehlen Anpassungsstrategien.
Die Messdaten und die daraus resultierenden Erkenntnisse werden sowohl in wissenschaftlichen als auch in politischen Kreisen weiterverfolgt und analysiert, um Auswirkungen auf den Klimawandel besser zu verstehen.