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Freitag, 18. September 2026

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Kameradschaft und Staatsbegräbnis für Emma Bonino im Campidoglio

Die Trauerfeier ist im Protomoteca-Saal eröffnet, die Staatsbeerdigung findet am Dienstag in weltlicher Form statt.

Archivbild: Kameradschaft und Staatsbegräbnis für Emma Bonino im Campidoglio
ArchivbildBild: Dipartimento Protezione Civile · Flickr · BY

Die Trauerfeier für Emma Bonino wurde heute, Sonntag, den 13. September, im Saal der Protomoteca im Campidoglio in Rom eröffnet. Die Bürger können der radikalen Politikerin bis 19 Uhr heute Abend und morgen von 10 bis 19 Uhr ihre letzte Ehre erweisen. Auf dem Sarg, neben einem schwarz-weißen Foto, wurde die Flagge der Europäischen Union platziert.

Zahlreiche politische Vertreter haben gemeinsam mit den Angehörigen den Sarg in Anwesenheit eines Ehrenhaufens empfangen. Die Menschen bildeten lange Schlangen vor dem Campidoglio, um eintreten und an der Zeremonie teilnehmen zu können. Laut einigen Quellen haben sich bereits Hunderte von Bürgern versammelt, um Bonino den letzten Abschied zu geben.

Am Dienstag, den 15. September, findet um 12:30 Uhr die weltliche Staatsbeerdigung ebenfalls im Protomoteca-Saal statt. Es werden verschiedene hochrangige Institutionen vertreten sein, darunter der Präsident der Republik Sergio Mattarella und die Präsidentin des Ministerrats Giorgia Meloni.

Archivbild: Kameradschaft und Staatsbegräbnis für Emma Bonino im Campidoglio
ArchivbildBild: Dipartimento Protezione Civile · Flickr · BY

Im Rahmen der Trauerfeier findet heute um 19 Uhr auch eine zivile Andacht statt, die es Persönlichkeiten aus der Politik und der Zivilgesellschaft ermöglicht, Bonino, die am 11. September im Alter von 78 Jahren verstorben ist, ihre Ehre zu erweisen. Die Staatsbeerdigung wird live im Fernsehen übertragen.

Die Beisetzungszeremonie sieht auch Reden von prominenten politischen Figuren vor, die an den Einfluss und das Erbe Boninos erinnern. Der Bürgermeister von Rom, Roberto Gualtieri, beschrieb die radikale Politikerin als eine Kämpferin für Freiheit und Gerechtigkeit in Italien.

Ihr Sarg wurde mit großer Sorgfalt und Respekt empfangen. Die Anwesenheit von Bürgern und Vertretern der Institutionen markiert einen bedeutenden Moment im kollektiven Gedächtnis des Landes und in der Geschichte der italienischen Bürgerrechtskämpfe.