Inland
Klimawandel: Greenpeace schätzt Schäden von 36 Milliarden Euro in Deutschland durch Hitze-Sommer
Laut Greenpeace hat der vergangene Hitzesommer volkswirtschaftliche Schäden von mindestens 36 Milliarden Euro in Deutschland verursacht.

Dem Bericht von Greenpeace zufolge hat der Sommer 2022 mit seinen Hitzewellen in Deutschland volkswirtschaftliche Schäden in Höhe von mindestens 36 Milliarden Euro angerichtet. Die Umweltschutzorganisation teilte mit, dass dies etwa einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht.
Zu den Ursachen für die hohen Schäden zählen unter anderem Ernteausfälle, niedrige Flusspegel, die die Binnenschifffahrt beeinträchtigen, sowie Waldbrände. Diese Faktoren haben erhebliche Produktivitätsverluste zur Folge, so die Schätzung von Greenpeace.
Greenpeace hebt hervor, dass die wahren Kosten der Hitzewellen möglicherweise noch höher ausfallen könnten. Die errechneten Summe von 36 Milliarden Euro könnte sich infolgedessen weiter erhöhen.

Die Umweltschutzorganisation kündigte an, dass es bereits mehrere Studien zu den Folgekosten der Hitze gibt. Diese Studien verdeutlichen die weitreichenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Wirtschaft.
Waldbrände und gestörte landwirtschaftliche Produktionen haben darüber hinaus auch Auswirkungen auf die Versorgungsqualität und die Preise von landwirtschaftlichen Produkten.
Die Schätzungen von Greenpeace untermauern die Präsenz und Dringlichkeit der Problematik, die sich aus dem Klimawandel ergibt. Die Organisation fordert Maßnahmen zur Bekämpfung und Anpassung an die Folgen des Klimawandels.