Welt
Kontroversen um T-Shirts zur Unterstützung Ceutas beim Spiel Elche-Real Madrid
Die Diskussion entbrannte vor dem Spiel zwischen Elche und Real Madrid wegen der Geste einiger Spieler gegenüber Ceuta.

Das Spiel zwischen Real Madrid und Elche, das mit einem 2:3-Sieg für die Gäste endete, war von einer Kontroverse über T-Shirts zur Unterstützung Ceutas geprägt. Einige Spieler von Real Madrid, darunter Kylian Mbappé und Vinicius Junior, entschieden sich, die Botschaft auf ihren T-Shirts nicht vollständig zu präsentieren, was in den sozialen Medien zu Kritik führte.
Berichten zufolge hoben die Fußballer ihre T-Shirts an, wodurch das Design, das "Todos somos caballas" (Wir sind alle Caballas) lautete, teilweise verdeckt wurde. Diese Aktion sorgte für erhebliche Aufregung unter den Fans und Unterstützungsgruppen, die die Geste als respektlos gegenüber der Situation der Stadt interpretierten.
Die Peña Madridista de Ceuta reagierte auf die Kontroversen mit einer offiziellen Protesterklärung beim Verein und brachte ihr Missfallen über das Verhalten der Spieler zum Ausdruck. Währenddessen berichteten Medien wie Clarín, dass Mbappé seine Geste in einer Erklärung gegenüber der Zeitung AS verteidigte, in der er seine Solidarität mit den Migranten äußerte.

Der Präsident von Real Madrid, Florentino Pérez, kündigte an, nach Ceuta zu reisen, um sich mit Juan Jesús Vivas, dem Präsidenten der Ceutí-Regierung, zu treffen. Diese Reise ist für Freitag geplant und soll in den Bemühungen zur Bewältigung des durch die Aktionen der Spieler im Spiel erzeugten Unmuts stattfinden.
Pérezs Besuch wird auch von Emilio Butragueño und José Martínez 'Pirri', einem ehemaligen Spieler des Vereins, der aus Ceuta stammt, begleitet. Es wird erwartet, dass dieses Treffen angesichts des Kontexts der Migrationskrise und der Reaktionen auf die T-Shirts von Bedeutung ist.
Die größten Vereine der Liga reagierten unterschiedlich: Der FC Barcelona äußerte keinen öffentlichen Unterstützungsaufruf für Ceuta, während Atlético Madrid seine Unterstützung mit einem Banner zeigte. Die Kontroverse zieht weiterhin die Aufmerksamkeit von Fans und Medien auf sich.