Wissen & Technologie
Kritische Sicherheitslücke in macOS Screen Sharing identifiziert
Eine Schwachstelle in der Screen Sharing-Funktion von macOS erlaubt Hackern den Zugang ohne Authentifizierung, was bereits zu realen Angriffen führt.

Die National Cyber Security Centre der Niederlande (NCSC‑NL) hat vor einer kritischen Sicherheitsanfälligkeit in der Screen Sharing-Funktion von macOS gewarnt. Die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-65400 ermöglicht es Angreifern, die Authentifizierung zu umgehen, wodurch sie Zugriff auf betroffene Macs erhalten können, insbesondere wenn der Port 5900 offen ist.
Am 6. August hat Apple ein dringendes Update veröffentlicht, das die Sicherheitsanfälligkeit in den Versionen macOS Tahoe (26.6.1) sowie älterer Versionen wie Sequoia (15.7.9) und Sonoma (14.8.9) schließt. In dem knappen Patch-Notiz dankt Apple dem Sicherheitsforscher Alfredo Pesoli von der Firma Bynario für seine Hinweise zu dieser Schwachstelle.

Laut Berichten wird die Schwachstelle aktiv von Kriminellen ausgenutzt, um unbefugt Zugriff auf Computer zu erlangen. Insbesondere wird sie genutzt, um auf den betroffenen Systemen Monero-Miner zu installieren, was erhebliche Sicherheitsrisiken für Nutzer darstellt.
Die Entdeckung der Schwachstelle und die darauf folgenden Angriffe erfordert von Anwendern der betroffenen macOS-Versionen dringendes Handeln, um ihre Systeme durch das Installieren der bereitgestellten Sicherheitsupdates zu schützen. Der NCSC-NL hat dazu aufgerufen, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und die Installation des Updates nicht zu verzögern.