Wirtschaft
Langfristige Anleihezinsen in den USA und Frankreich erreichen historische Höchststände
Langfristige Zinssätze für Staatsanleihen in den USA und Frankreich steigen stark an, was Bedenken hinsichtlich des öffentlichen Schuldenmanagements aufwirft.

Seit Dienstag hat der langfristige Zinssatz der US-Staatsverschuldung das höchste Niveau seit Juni 2007 erreicht, was Bedenken hinsichtlich der Kosten der Schulden aufwirft, so Le Journal de Montréal.
BFM Business berichtet, dass die Zinssätze für 30-jährige Staatsanleihen insgesamt steigen, aufgrund von Inflation, geopolitischen Spannungen und anhaltenden öffentlichen Defiziten.

In Frankreich ist der Zinssatz für die Staatsverschuldung ebenfalls angestiegen und erreichte am 18. August 4,2 %, ein Wert, der seit 2008 nicht mehr erreicht wurde. Dieser Anstieg passt in einen globalen Trend steigender Kreditkosten für Staaten.
Experten betonen, dass sich dieser Trend fortsetzen könnte, da die Inflationsängste durch laufende Konflikte im Nahen Osten angeheizt werden, so BFM Business.