Panorama
Le fisc französisch erkennt eine dritte Datenpanne
Die Generaldirektion der öffentlichen Finanzen hat eine dritte Datenpanne bei Erbschaften gemeldet, die als weniger schwerwiegend als die vorherigen Einbrüche gilt.
Die Generaldirektion der öffentlichen Finanzen (DGFiP) hat eine dritte Datenpanne im Zusammenhang mit unbesetzten Erbschaften anerkannt. Diese kürzlich entdeckte Schwachstelle wurde laut DGFiP zügig gesichert.
Amélie Verdier, die Generaldirektorin der DGFiP, erklärte, dass diese Panne "wirklich nicht von der gleichen Dimension" wie die beiden vorherigen Cyberangriffe sei, die am 14. August aufgedeckt wurden. Diese Einbrüche hatten Daten von mehr als 678.000 Privatpersonen und Unternehmen offengelegt und die Phishing-Risiken erhöht.
Der Minister für öffentliche Finanzen, David Amiel, entschuldigte sich bei den Opfern dieser Sicherheitslücken. Er äußerte seine Besorgnis über die potenziellen Auswirkungen auf die betroffenen Steuerzahler.
Die DGFiP bestätigte, dass die Schwachstelle des Portals Informationen über Bekanntmachungen betraf. Obwohl die Panne schnell behoben wurde, hat sie Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes in Frankreich geweckt.
Verantwortliche der DGFiP überwachen weiterhin die Situation, um weitere Verstöße zu verhindern. Die Sicherheitsmaßnahmen könnten nach diesen Vorfällen verstärkt werden.
Die Anerkennung dieser neuen Panne erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Dialog über Cybersicherheit im öffentlichen Sektor aufgrund der Zunahme von Cyberangriffen intensiver wird.