Panorama
Leiche der US-Bergsteigerin nach Lawinenunglück am Broad Peak geborgen
Die Überreste von Sarah Mallory Geis, die bei einem Lawinenunglück am Broad Peak starb, wurden drei Wochen nach dem Unglück geborgen.

Am Freitag wurde die Leiche der US-Bergsteigerin Sarah Mallory Geis, die Teil einer zehnköpfigen internationalen Expedition war, die am 30. Juli bei einem Lawinenunglück am Broad Peak ums Leben kam, geborgen. Dies teilte der Alpine Club Pakistan (ACP) mit.
Das Unglück ereignete sich, als die Expedition unter der Leitung des bekannten britisch-nepalesischen Bergsteigers Nirmal Purja von einer Lawine getroffen wurde. Die Lawine führte dazu, dass der Kontakt zur Expedition abbrach, und es gab in der Folge keine Überlebenden.
Nach Angaben von Quellen wurde die letzte Leiche, die jetzt identifiziert wurde, am Morgen (Ortszeit) zum Basislager des Broad Peak gebracht. Geis war die letzte vermisste Person der Gruppe, die aus zehn Bergsteigern bestand.

Die Expedition hatte in den Tagen nach dem Unglück um die Bergung der Körper der verstorbenen Mitglieder gekämpft, jedoch verzögerten ungünstige Wetterbedingungen die Suche vorübergehend.
Die Bergungsarbeiten zogen sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen hinweg, wobei verschiedene Teams beteiligt waren, um die gefallenen Bergsteiger zu finden. Der Alpine Club Pakistan sanktionierte die Bergung und koordinierte die Einsätze vor Ort.
Neben Geis starben noch neun weitere Mitglieder der Expedition bei dem Unglück. Die Bergsteiger kamen aus verschiedenen Ländern, was den internationalen Charakter der Gruppe verdeutlicht.