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Freitag, 18. September 2026

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Luftverkehrsleiter in Charleroi kündigen Streiks an: Tausende Flüge betroffen

Die Luftverkehrsleiter von Skeyes in Charleroi starten am 16. September einen Streik, der bis zum 10. Oktober andauern kann, mit erheblichen Auswirkungen auf den Flugverkehr.

Archivbild: Luftverkehrsleiter in Charleroi kündigen Streiks an: Tausende Flüge betroffen
ArchivbildBild: Fernandopascullo · Wikimedia Commons · CC BY 3.0

Die Luftverkehrsleiter von Skeyes am Flughafen Charleroi haben angekündigt, ab dem Abend des 16. September in den Streik zu treten. Diese Maßnahme wird jede Nacht von 22:00 Uhr bis 08:00 Uhr stattfinden und könnte bis zum 10. Oktober andauern. Der Streik ist das Ergebnis gescheiterter Verhandlungen über Nachtzuschläge, so Lennert Mervilde von der Gewerkschaft VSOA.

Laut Skeyes werden schätzungsweise 832 Flugbewegungen von dem Streik betroffen sein. Viele Reisende werden die Folgen zu spüren bekommen, wobei geschätzt wird, dass bis zu 300.000 Passagiere direkt von diesem Streik betroffen sein könnten. Reisende sollten mit möglichen Stornierungen und Verspätungen rechnen.

Bereits fast 30 Ryanair-Flüge wurden für den Streik am Mittwoch gestrichen, und die Zahl der annullierten Flüge könnte weiter steigen, je nachdem, wie sich der Streik entwickelt. Die Stornierungen sind heute bereits sichtbar, mit einer Reihe von 44 Flügen, die am Flughafen gestrichen wurden, was den Flugverkehr in der umliegenden Region stört.

Archivbild: Luftverkehrsleiter in Charleroi kündigen Streiks an: Tausende Flüge betroffen
ArchivbildBild: IISG · Flickr · BY-SA

Die direkten Folgen werden auch den Verlauf des Streiks beeinflussen, da die Luftverkehrsleiter in Charleroi dieselben Entschädigungen fordern wie ihre Kollegen in Lüttich. Dies führt zu einem größeren Konflikt innerhalb des Personals von Skeyes über die Arbeitsbedingungen, was die Situation zusätzlich kompliziert.

Skeyes hat sein Bedauern über das Ausmaß und die Dauer der angekündigten Maßnahmen geäußert, jedoch sind die Gewerkschaften entschlossen, mit dem Streik fortzufahren, bis eine Lösung gefunden wird. Der Flughafen schlägt vor, erneut in Gespräche zu treten, doch die Verhandlungen bleiben vorerst ausgesetzt.

Der Streik der Luftverkehrsleiter hat nicht nur Einfluss auf die direkten Abläufe des Flughafens, sondern könnte auch zu größeren Folgen und Störungen im Flugplan führen, wodurch Reisende über ihre Reisearrangements und mögliche Stornierungen gut informiert werden müssen. Dies macht die Situation am Flughafen Charleroi in den kommenden Wochen besonders herausfordernd.