Panorama
Marco Brenner gewinnt die 83. Ronde van Polen, Küng siegt im Zeitfahren
Marco Brenner sichert sich den Gesamtsieg der Ronde van Polen, während Stefan Küng das Zeitfahren gewinnt.

Marco Brenner von Tudor Pro Cycling hat die 83. Ausgabe der Ronde van Polen (2.UWT) für sich entschieden. In der entscheidenden Einzelzeitfahrt über 12,5 Kilometer, die am Sonntag in und um Wieliczka stattfand, konnte Brenner den Italiener Christian Scaroni von XDS Astana, der das Gesamtklassement bis dahin angeführt hatte, von der Spitze verdrängen.
Brenner beendete das Zeitfahren auf dem siebten Platz, was ihm dennoch den Gesamtsieg sicherte. Der Neuseeländer Finn Fisher-Black belegte den zweiten Platz sowohl im Zeitfahren als auch in der Gesamtwertung. Dadurch konnte Brenner mit einer soliden Leistung auf den letzten Metern seine Position verbessern und seine erste WorldTour-Trophäe gewinnen.
Stefan Küng, ein Teamkollege von Brenner, gewann das Zeitfahren an diesem letzten Tag der Rundfahrt. Küng setzte sich im Einzelzeitfahren durch und bestätigte damit seine Stärke im Zeitfahren, die er bereits in der bisherigen Saison gezeigt hatte.
Die Ronde van Polen, die über sieben Tage ausgetragen wurde, zeigte sich einmal mehr als hart umkämpfte Veranstaltung im internationalen Radsportkalender. Die Fahrer mussten nicht nur gegen die Uhr, sondern auch gegen ihre direkten Konkurrenten antreten, die alles daran setzten, um den Gesamtsieg für sich zu beanspruchen.
Die Kombination aus verschiedenen Terrain und Streckenprofilen machte die Rundfahrt anspruchsvoll, wobei Brenner und Küng im finalen Abschnitt ihre besten Leistungen abgerufen. Brenner nutzte die Gelegenheit, um seinen Abstand in der Gesamtwertung auszubauen und schloss die Rundfahrt damit erfolgreich ab.
Insgesamt gab die Veranstaltung den Zuschauern spannende Wettkämpfe und zeigte, wie wichtig Teamarbeit im Radsport ist. Die Leistungen von Brenner und Küng unterstrichen die Championsqualität des Tudor-Teams, das in dieser Woche einen bemerkenswerten Erfolg feiern konnte.