Welt
Marcos zuversichtlich in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit China trotz Streitigkeiten
Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. betont die laufende Kooperation mit China, insbesondere bei Energieversorgungen, trotz Spannungen und maritimer Streitigkeiten.

Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. äußerte sein Vertrauen in die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Philippinen und China und verwies auf die historische Zusammenarbeit der beiden Nationen. Seine Äußerungen tätigte er während einer Veranstaltung mit ausländischen Journalisten in Manila, wo er darauf hinwies, dass es zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten gegeben habe, insbesondere als Reaktion auf Herausforderungen bei der Energieversorgung während der jüngsten Konflikte im Nahen Osten.
Darüber hinaus erklärte Marcos am Freitag, dass die Gespräche mit China über gemeinsame Öl- und Gasexplorationen vorangekommen seien, selbst im Kontext der anhaltenden Spannungen im Südchinesischen Meer. Er äußerte den Wunsch, vor dem Ende seiner Amtszeit Mitte 2028 eine Vereinbarung zu treffen.

Marcos gab bekannt, dass es ein vorläufiges Verständnis mit China über Nachschubmissionen an die BRP Sierra Madre am Second Thomas Shoal gebe, wies jedoch darauf hin, dass diese Vereinbarung nicht als Suche nach Genehmigung von Peking oder als Aufgabe der eigenen Ansprüche interpretiert werden sollte.
Die Äußerungen verdeutlichen sowohl die anhaltenden geopolitischen Komplexitäten als auch die Bemühungen, wirtschaftliche Beziehungen trotz bestehender Streitigkeiten zwischen den beiden Ländern aufrechtzuerhalten.