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Samstag, 3. Oktober 2026

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Meinl-Reisinger verteidigt Van der Bellen in der Israel-Debatte

Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger unterstützt die Aussagen von Bundespräsident Van der Bellen zu Israels Völkerrechtsverletzungen und äußert Unverständnis über die Aufregung.

Archivbild: Meinl-Reisinger verteidigt Van der Bellen in der Israel-Debatte
ArchivbildBild: Österreichisches Außenministerium · Wikimedia Commons · CC BY 2.0

Beate Meinl-Reisinger, die Außenministerin von Österreich, hat sich bezüglich der Kontroversen um die Aussagen von Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu "Kriegsverbrechen" Israels positiv geäußert. Bei der UNO-Generaldebatte in New York erklärte sie, dass sie die Aufregung nicht ganz verstehe, da Österreich klar in seiner Haltung gegenüber Israel sei. "Wir stehen an der Seite Israels", zitiert die APA Meinl-Reisinger.

Die Ministerin betonte jedoch, dass es auch notwendig sei, Grenzen aufzuzeigen, wenn diese überschritten werden. Dieser Hinweis erfolgte im Kontext der Diskussion über die Völkerrechtsverletzungen, die im Raum stehen. Ihr Statement wird in den Medien als Unterstützung für Van der Bellens Haltung interpretiert.

Israel hat auf die Kritik reagiert und argumentiert, dass es nicht die israelischen Streitkräfte sind, die rote Linien überschreiten, sondern andere Akteure, wie die Hamas, die Hisbollah und das iranische Regime. Dies wurde in einer Erklärung der israelischen Botschaft in Wien mitgeteilt, in der es auch heißt, dass israelische Gerichte bislang keine Kriegsverbrechen festgestellt hätten.

Archivbild: Meinl-Reisinger verteidigt Van der Bellen in der Israel-Debatte
ArchivbildBild: Nicole Heiling · Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0

Die Debatte um die Äußerungen Van der Bellens und die von Meinl-Reisinger erfolgte Unterstützung wird als beständig angesehen. Der Bundespräsident hatte in seinen Aussagen völkerrechtliche Verstöße von Seiten Israels angesprochen, was nach wie vor für Diskussionen sorgt.

Neben Meinl-Reisinger, die in der "ZiB 2" ebenfalls ihre Sicht äußerte, wird der österreichische Kanzler in den Medien erwähnt, dessen Position sich von der der Außenministerin unterscheidet. Er hat sich bislang nicht hinter Van der Bellen gestellt.

Die starke Reaktion aus Israel auf die Aussagen von Van der Bellen und Meinl-Reisinger zeigt, dass die Thematik weiterhin von hoher Relevanz ist. Die laufende Debatte um die Vorwürfe und die damit verbundenen politischen Äußerungen bleibt ein Thema von nationalem und internationalem Interesse.

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