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Samstag, 8. August 2026

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Mexiko und Peru stellen diplomatische Beziehungen nach Krise um Betssy Chávez wieder her

Mexiko und Peru haben vereinbart, ihre diplomatischen Beziehungen nach einem Streit über das Asyl der ehemaligen Ministerpräsidentin Betssy Chávez wiederherzustellen.

Mexiko und Peru stellen diplomatische Beziehungen nach Krise um Betssy Chávez wieder her
Bild: Presidencia de la República del Perú · Wikimedia Commons · CC BY 3.0

Mexiko und Peru haben vereinbart, ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufzunehmen, was ein neues Kapitel in der Geschichte zwischen beiden Ländern nach vier Jahren Spannungen eröffnet. Diese Wiederherstellung erfolgt im Kontext der jüngsten Genehmigung eines Schutzbriefs für Betssy Chávez, die ehemalige peruanische Ministerpräsidentin, die sich seit ihrer Ankunft mit diesem Dokument in Mexiko befindet.

Die Entscheidung, Chávez einen Schutzbrief zu gewähren, wurde vom peruanischen Außenministerium mitgeteilt, das dies als Verpflichtung gegenüber den Verpflichtungen aus der Karagerg-Konvention begründete. Dieses Ereignis war entscheidend für die Normalisierung der Beziehungen zwischen Mexiko und Peru, die zuvor von diplomatischen Konflikten geprägt waren.

Die Regierung Mexikos, unter der Leitung von Claudia Sheinbaum, hat ihre Unterstützung für Pedro Castillo zum Ausdruck gebracht und strebt eine Versöhnung mit der neuen Regierung von Keiko Fujimori an, die in den kommenden Tagen die Absicht geäußert hat, einen Botschafter in Mexiko zu ernennen.

Mexiko und Peru stellen diplomatische Beziehungen nach Krise um Betssy Chávez wieder her
Bild: Presidencia de la República del Perú · Wikimedia Commons · CC BY 3.0

Chávez, die in Peru umstritten und mit Beschuldigungen konfrontiert wurde, reiste nach Mexiko, um politisches Asyl zu suchen, was die diplomatische Krise zwischen beiden Ländern auslöste. Die peruanischen Behörden haben angegeben, dass sie die Möglichkeit, Chávez auszuliefern, noch nicht geprüft haben, diese Option jedoch nicht ausschließen.

Keiko Fujimori, die Präsidentin Perus, hat die Bedeutung der Beziehungen zu Mexiko hervorgehoben und betont, dass beide Länder 'Brüder' seien. Dieses Gefühl spiegelt sich im Bemühen wider, die vergangenen Konflikte zu überwinden und in die Zukunft mit einer freundlicheren Beziehung zu blicken.

Die Wiederherstellung der Beziehungen wird als Chance gesehen, dass beide Länder ihre Bindungen stärken, nach einer Phase der Spannungen, die Vorwürfe der Einmischung und Meinungsverschiedenheiten über Migrations- und Menschenrechtsthemen umfasste.