Panorama
Mindestens 30.000 Hitzetote in Europa seit Sommerbeginn 2026
Laut der Beobachtungsplattform EuroMomo sind in Europa während der Hitzewellen des Sommers 2026 mindestens 30.000 Menschen zusätzlich gestorben.

Im von intensiven Hitzewellen geprägten Sommer 2026 sind in Europa bislang mindestens 30.000 Menschen zusätzlich verstorben, wie die Beobachtungsplattform EuroMomo berichtet. Die Schätzung basiert auf vorläufigen Zahlen und wurde durch das von der EU-Gesundheitsbehörde ECDC sowie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützte Netzwerk vorgenommen.
Besonders verheerend waren die Auswirkungen der Hitze zwischen Mitte Juli und Mitte August, wo es in Europa mehr als 32.000 zusätzliche Todesfälle gab. Diese Zahlen zeigen die gravierenden gesundheitlichen Folgen, die mit den extremen Temperaturen verbunden sind.

Eine Auswertung der Agentur AFP spricht zudem von 33.000 Todesfällen allein in acht Ländern, zu denen auch Österreich gehört. Diese Daten unterstreichen die regionalen Unterschiede in der Verbreitung der Hitzetoten und die unterschiedliche Intensität der Hitzewellen.
Obwohl EuroMomo keine detaillierte Aufschlüsselung der einzelnen Länder veröffentlicht, verdeutlichen die Zahlen die Schwere der Situation in Europa. Die Öffentlichkeit und Gesundheitsbehörden sind gefordert, Maßnahmen zur Eindämmung der Folgen extremer Hitze zu ergreifen.