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Freitag, 18. September 2026

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Mindestens 60 Tote bei Einsturz von Goldmine im Sudan

Ein schweres Unglück ereignete sich bei der Goldmine Al-Zaraa im Süden von Sudan, wo mindestens 60 Menschen ums Leben kamen und viele vermisst werden.

Archivbild: Mindestens 60 Tote bei Einsturz von Goldmine im Sudan
ArchivbildBild: ThomasKohler · Flickr · BY

In der Goldmine Al-Zaraa im Süden von Sudan kam es am Dienstag zu einem schweren Unglück, als mehrere Schächte einstürzten. Nach übereinstimmenden Berichten sind mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen, während viele weitere noch unter den Trümmern vermutet werden. Rettungsarbeiten sind im Gange, jedoch berichten Überlebende von Mangel an schwerem Gerät, was die Bergung der Opfer erschwert.

Die örtliche medizinische Hilfsorganisation Dar Hamar sprach von 64 bestätigten Todesopfern, während andere Quellen die Zahl der Toten auf über 80 anheben. Ein örtlicher Administrator gab an, dass die Rettungsarbeiten mit rudimentären Methoden durchgeführt werden und es nicht genug Ausrüstung für eine schnelle Bergung gebe.

Laut Angaben von Augenzeugen waren die Bergleute unter lebensgefährlichen Bedingungen arbeiten, was auf die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen in der Region hinweist. Berichte deuten darauf hin, dass viele der Betroffenen in die Mine gingen, ohne zu wissen, dass sie in Lebensgefahr schwebten.

Archivbild: Mindestens 60 Tote bei Einsturz von Goldmine im Sudan
ArchivbildBild: ThomasKohler · Flickr · BY

Die Katastrophe ereignete sich gegen Abend, und bereits am Mittwochmorgen wurden die meisten der Bergungsarbeiten durchgeführt, wobei die genaue Zahl der noch Vermissten unklar bleibt. Die Mine liegt in der Nähe der Stadt El-Nahud im Bundesstaat West-Kordofan.

Die Bergungsarbeiten werden durch die entlegene Lage der Mine und die instabilen Verhältnisse in der Region erschwert. Ein Überlebender berichtete von dem Chaos nach dem Einsturz und dass zahlreiche Menschen unter den Trümmern begraben sind.

Die Al-Zaraa-Mine ist eine der vielen in Sudan, die wegen der hohen Goldpreise und des Mangels an offiziellen Arbeitsplätzen viele Arbeiter anzieht. Schätzungen zufolge sind in diesen informellen Minen Sicherheitsstandards oft nicht gegeben, was zu solchen Tragödien führt.

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