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Ministerium für Verbraucherschutz verhängt Millionensumme gegen Avis wegen missbräuchlicher Praktiken
Das Ministerium für Verbraucherschutz hat Avis mit einer Geldstrafe belegt, weil sie Kunden Gebühren für Bußgelder in Rechnung stellten.

Das Ministerium für Verbraucherschutz hat der Autovermietung Avis eine Geldstrafe von einer Million Euro auferlegt, weil das Unternehmen als verantwortlich für missbräuchliche Praktiken angesehen wird. Die Strafe wurde heute von dem unter der Leitung von Pablo Bustinduy stehenden Ministerium bekannt gegeben, das argumentiert, dass Avis seinen Kunden Gebühren für die Verwaltung von Verkehrsbußgeldern in Rechnung gestellt hat, während sie Fahrzeuge des Unternehmens mieteten.
Berichten zufolge erhob Avis Gebühren zwischen 33,88 und 45 Euro von jenen Kunden, die während der Nutzung ihrer Fahrzeuge in irgendeiner Form bestraft wurden. Diese Gebühren wurden vom Ministerium als "missbräuchliche Praxis" eingestuft, die eine übermäßige wirtschaftliche Belastung für die Verbraucher darstellt.
Die Strafe folgt auf die wiederholte Anwendung dieser Praxis durch Avis, trotz eines Gerichtsurteils aus dem Jahr 2020, das solche Gebühren bereits als illegal eingestuft hatte. Das Ministerium hat darauf hingewiesen, dass es Mietwagenunternehmen nicht gestattet ist, Privatpersonen Gebühren für die Verwaltung der während der Nutzung eines Mietwagens verhängten Bußgelder zu berechnen.

Mehrere Medien berichten, dass die Regierung der Auffassung ist, dass eine solche Praxis nicht nur die Nutzer benachteiligt, sondern auch gegen die für Unternehmen des Sektors festgelegten Vorschriften verstößt. Die Strafe wurde als maximal möglich gemäß den geltenden Gesetzen eingestuft.
Das Ministerium betont, dass solche Maßnahmen darauf abzielen, die Verbraucher zu schützen und sicherzustellen, dass Unternehmen im Rahmen der festgelegten gesetzlichen Bestimmungen agieren. Die Entscheidung, die Geldstrafe zu verhängen, wurde sowohl von mit der Autovermietung verbundenen Sektoren als auch von den betroffenen Verbrauchern aufmerksam verfolgt.
Avis hat bisher keine offizielle Stellungnahme als Reaktion auf die Geldstrafe abgegeben. Es wird jedoch erwartet, dass das Unternehmen seine Gebührenpolitik überarbeitet, um den Vorschriften zu entsprechen und künftige Strafen zu vermeiden. Die Praxis, zusätzlich Gebühren zu erheben, wurde im Sektor kontrovers diskutiert und die Strafe könnte Veränderungen in den Richtlinien anderer Autovermietungen nach sich ziehen.