Politik
Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens an Malaria gestorben
Ein Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens ist an Malaria gestorben, nachdem er sich durch eine importierte Mücke infiziert hatte. Sechs weitere Mitarbeiter sind ebenfalls betroffen.

Am Frankfurter Flughafen ist ein Mitarbeiter an den Folgen einer Malaria-Infektion verstorben. Dies wurde von einem Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport am Mittwoch bestätigt. Der Tod des Mitarbeiters steht im Zusammenhang mit einer Infektion, die durch eine importierte Mücke verursacht wurde.
Bereits Mitte Juli hatte Fraport mitgeteilt, dass sich vier Mitarbeiter mit Malaria infiziert hatten, die Erkrankungen wurden auf eine Mücke zurückgeführt, die ungewollt im Reisegepäck oder im Flugzeug nach Deutschland gelangt war.
Insgesamt haben sich mittlerweile sechs Beschäftigte des Flughafens Frankfurt mit Malaria angesteckt. Der genaue Verlauf der Erkrankungen ist aktuell noch unklar, die betroffenen Personen wurden in geeignete medizinische Versorgung überführt.

Experten sprechen von einer sehr seltenen Sonderform der Malaria, die als „Flughafenmalaria“ bezeichnet wird. Diese tritt auf, wenn eine Mücke im Zusammenhang mit internationalen Reisen in ein Land gelangt.
Fraport hat auf die Vorfälle reagiert und betont, dass man die Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen am Flughafen ernst nehme. Eine umfassende Untersuchung der Vorfälle ist im Gange, um das Risiko weiterer Infektionen zu minimieren.
Die betroffenen Mitarbeiter haben alle im Rahmen ihrer Tätigkeit am Flughafen gearbeitet. Fraport wird in den nächsten Tagen weitere Informationen bekanntgeben, um die Öffentlichkeit auf dem Laufenden zu halten.