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Samstag, 8. August 2026

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MIVD-Direktor Reesink jahrelang über öffentliches Strava-Konto verfolgt

Peter Reesink, Direktor des MIVD, hatte jahrelang ein öffentliches Strava-Konto, aus dem private Informationen abgeleitet werden konnten. Er hat das Konto nun auf privat gesetzt.

MIVD-Direktor Reesink jahrelang über öffentliches Strava-Konto verfolgt
Bild: Ministerie van Defensie / SGT Jan Dijkstra · Wikimedia Commons · CC0

Peter Reesink, der Direktor des niederländischen Militärischen Nachrichten- und Sicherheitsdienstes (MIVD), hatte bis zu dieser Woche ein öffentliches Konto auf der Sport-App Strava. Dies berichtet unter anderem die Volkskrant. Durch dieses Konto waren seine Fahrrad- und Laufstrecken jahrelang für die Öffentlichkeit sichtbar, was zu Bedenken hinsichtlich seiner Privatsphäre geführt hat.

Über die veröffentlichten Aktivitäten auf Strava war es möglich, seine Wohnadresse zu ermitteln sowie weitere persönliche Informationen, wie den Stellplatz seines Wohnmobils und seine Reisedaten. Dies wirft Fragen zur möglichen Verletzung von Sicherheitsrichtlinien für Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums auf.

Die Nutzung eines öffentlichen Strava-Kontos verstößt gegen die Richtlinien des Verteidigungsministeriums, die die Privatsphäre und Sicherheit ihrer Mitarbeiter gewährleisten sollen. Die Offenlegung seiner Aktivitäten stellt somit ein potenzielles Risiko dar, wie von verschiedenen Medien festgestellt wurde.

MIVD-Direktor Reesink jahrelang über öffentliches Strava-Konto verfolgt
Bild: Ellywa · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Nach Fragen der Volkskrant hat Reesink beschlossen, sein Strava-Konto auf privat zu setzen. Zudem hat er einen Antrag gestellt, das Konto endgültig zu löschen. Dies könnte eine Reaktion auf die Enthüllung seiner öffentlich zugänglichen Informationen sein.

Die Angelegenheit ist bemerkenswert, angesichts der Position von Reesink als Leiter eines Nachrichtendienstes, wo Sicherheit und Vertraulichkeit von entscheidender Bedeutung sind. Es wurden keine Details über den Zeitrahmen der Enthüllungen oder mögliche Konsequenzen für Reesink bekannt gegeben.

Diese Enthüllung hat zu einer breiteren Diskussion über die Privatsphäre und Sicherheit von Mitarbeitern innerhalb der Verteidigung geführt, doch es sind noch keine offiziellen Reaktionen des Verteidigungsministeriums oder des MIVD bekannt gegeben worden.