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Neun Tote bei Hotelbrand in Kolkata, darunter bangladeschische Staatsangehörige
Ein verheerender Brand in einem Hotel in Kolkata führte in der Nacht zu neun Todesopfern, mehrere Personen wurden verletzt, und die Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.

Ein schwerer Brand brach in der Nacht zum Mittwoch gegen 2 Uhr im Sikha Inn Hotel in der Mirza Ghalib Straße im zentralen Kolkata aus und führte zum Tod von neun Personen, darunter acht bangladeschische Staatsangehörige und ein Kind. Laut einem leitenden Beamten der Feuerwehr wird vermutet, dass das Feuer durch eine Explosion in einer Klimaanlage verursacht wurde.
Quellen der Feuerwehr geben an, dass das Feuer im zweiten Stock des fünfstöckigen Gebäudes ausbrach, wo sich mehrere Gästehäuser befanden. Dichter Rauch hüllte schnell das Gelände ein und erschwerte die Flucht für die Gäste im Hotel.
An den Rettungsaktionen waren fünf Feuerwehrautos beteiligt, die zur Kontrolle der Situation eingesetzt wurden. Insgesamt wurden etwa 60 Personen aus dem Hotel evakuiert, wobei einige der Opfer in Badezimmern entdeckt wurden, berichten die Rettungsdienste.

In einem separaten Vorfall am Dienstag in Tarapith kam es in einem privaten Hotel zu einem weiteren Brand, bei dem sieben Menschen starben. Die Ermittlungen zu beiden Bränden sind derzeit im Gange, obwohl die Einzelheiten über die Ursachen noch unklar sind.
Der Direktor der Feuerwehr von Westbengalen, Anuj Sharma, bestätigte, dass mehrere Personen verletzt wurden und nach dem Vorfall in Kolkata sofort medizinische Hilfe erhielten. Der Fokus liegt darauf, zu klären, wie das Feuer eskalieren konnte und welche Sicherheitsvorkehrungen im Hotel getroffen wurden.
Die Behörden erklärten, dass die Ermittlungen fortgesetzt werden, um die Umstände beider Brände zu klären, während die Gemeinschaft die Tragödien verarbeitet, die in schneller Folge stattfanden.