Reise
Niedrigwasser im Rhein belastet Verkehr in Westdeutschland
Das Niedrigwasser im Rhein führt zu einem Rückgang des Schiffsverkehrs, was Unternehmen veranlasst, auf den Lkw-Verkehr auszuweichen. Kritik kommt von Verdi angesichts geplanter Lockerungen des Lkw-Sonntagsfahrverbots.

Laut Angaben des Münchner Merkur hat das aktuell niedrige Wasser im Rhein bereits Auswirkungen auf den Verkehr in Westdeutschland. Aufgrund der eingeschränkten Transportmöglichkeiten für Schiffe sehen sich Unternehmen gezwungen, mehr Güter über die Straßen zu transportieren. Dies könnte zu einer höheren Belastung der Autobahnen führen, besonders im Rückreiseverkehr, der in mehreren Bundesländern ansteht.
Die taz berichtete, dass CDU-Verkehrsminister Steffen Bilger plant, das bestehende Lkw-Fahrverbot an Sonntagen zu lockern. Dies stieß auf Widerstand von der Gewerkschaft Verdi, die auf den bestehenden Fachkräftemangel verweist und Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit äußert.