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Sonntag, 4. Oktober 2026

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Nordkorea testet KI-gesteuerte Mittelstreckenrakete

Nordkorea hat nach eigenen Angaben eine Mittelstreckenrakete getestet, die ihre Flugbahn mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz verändern kann.

Archivbild: Nordkorea testet KI-gesteuerte Mittelstreckenrakete
ArchivbildBild: D. Myles The White House from Washington, DC · Wikimedia Commons · Public domain

Nordkorea hat nach eigenen Angaben eine Mittelstreckenrakete getestet, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet ist und ihre Flugbahn anpassen kann. Dies wurde von der Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un, Kim Yo-jong, berichtet. Sie erklärte, die Rakete sei in der Lage, in geringer Höhe zu fliegen und ihre Flugbahn gezielt zu ändern.

Die Rakete wurde am Samstag abgefeuert und soll aus dem Raum Wonsan gestartet worden sein. Laut Berichten flog das Geschoss mehr als 700 Kilometer weit in Richtung des Meeres. Diese Informationen stammen aus südkoreanischen und japanischen Quellen, die die Entwicklungen aufmerksam verfolgen.

Vor dem Hintergrund dieser Testaktivitäten kam das nationale Sicherheitsbüro im südkoreanischen Präsidialamt zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. In dieser Sitzung wurde gefordert, dass Nordkorea derartige Provokationen einstellen solle, die als Bedrohung angesehen werden.

Archivbild: Nordkorea testet KI-gesteuerte Mittelstreckenrakete
ArchivbildBild: Munhwa Broadcasting Corporation · Wikimedia Commons · CC BY 3.0

Der UN-Sicherheitsrat hat Nordkorea in der Vergangenheit wiederholt untersagt, ballistische Raketen und andere Waffensysteme zu testen. Dennoch hat das Land unter Kim Jong-un fortlaufend solche Tests durchgeführt, was international kritisch betrachtet wird.

Die japanische Verteidigungsbehörde bestätigte ebenfalls den Raketenstart und beobachtet weiterhin die Situation in der Region. Nach den Erklärungen aus Nordkorea könnte diese Technologie, die KI beinhaltet, zu einer weiteren Eskalation der Rüstungsentwicklungen führen, was die Sicherheitslage in Ostasien betreffen könnte.

Nordkorea wies Forderungen nach einer Entschuldigung für aggressive militärische Maßnahmen, wie die Nutzung von Minen, zurück. Kim Yo-jong betonte die Notwendigkeit, die militärischen Fähigkeiten des Landes zu stärken, was im Rahmen der strategischen Überlegungen unter Kim Jong-un erfolgt.