Panorama
Österreich überstellt Asylsuchende nach Italien gemäß neuem EU-Asylpakt
Österreich hat seit Inkrafttreten des EU-Asylpakts vier Asylsuchende nach Italien zurückgeschickt.

Nach Angaben mehrerer Medienberichte, darunter ORF und Kleine Zeitung, hat Österreich seit dem Inkrafttreten des neuen EU-Asylpakts bereits vier Überstellungen von Asylsuchenden vorgenommen. Diese Rückführungen betreffen „Dublin-Fälle“, die zuvor in Italien registriert wurden.
Die Rücküberstellungen werden mit Bussen und Bahnen durchgeführt, wie aus Meldungen des österreichischen Innenministeriums hervorgeht. Die Entscheidung folgt den neuen Regelungen, die auch von anderen Ländern, wie Deutschland und der Schweiz, angewandt werden.

An den Rückführungen sind auch italienische Medien wie LaPresse und ANSA beteiligt, die die Informationen verbreiten. Österreicher Behörden bestätigen die Umsetzung der neuen Richtlinien im Umgang mit Asylsuchenden.
Die Rücksendungen sind Teil einer breiteren Initiative innerhalb der Europäischen Union, die den Umgang mit Migranten und Asylsuchenden regeln möchte. In diesem Zusammenhang wird das Vorgehen Österreichs als Teil einer allgemeinen europäischen Strategie betrachtet.