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Samstag, 24. Oktober 2026

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Opposition organisiert Kundgebungen gegen Sánchez nach Migrantenansturm auf Ceuta

Nach dem Migrantenansturm auf Ceuta kommt die spanische Regierung unter Druck. Die Opposition kritisiert die Migrationspolitik von Ministerpräsident Sánchez und veranstaltet großflächige Demos.

Archivbild: Opposition organisiert Kundgebungen gegen Sánchez nach Migrantenansturm auf Ceuta
ArchivbildBild: User · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Eine Woche nach dem massiven Migrantenansturm auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta sieht sich die Zentralregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez (PSOE) zunehmendem politischen Druck ausgesetzt. Die konservative Volkspartei unter Alberto Núñez Feijóo (PP) und die rechtspopulistische Vox organisierten landesweite Kundgebungen, an denen tausende Teilnehmer teilnahmen.

Die Oppositionsparteien werfen der Regierung «Kontrollverlust» sowie «Versagen» bei der Sicherung der europäischen Außengrenze vor. Die Demonstranten kritisieren die Migrationspolitik der Regierung und fordern eine konsequentere Handhabung der Situation in Ceuta.

Sánchez bezeichnete die Initiative der Opposition als «verlogen», was die Debatte um die Migrationslage noch anheizte. Bei den Demos äußerten Redner und Teilnehmer Unmut über die vermeintliche Beschwichtigungspolitik der Regierung gegenüber Marokko sowie über das fehlende Engagement zur Unterstützung Ceutas.

Archivbild: Opposition organisiert Kundgebungen gegen Sánchez nach Migrantenansturm auf Ceuta
ArchivbildBild: Ongayo · Wikimedia Commons · Public domain

Während der Kundgebungen wurde auch betont, dass Ceuta «sich nicht verkauft» und «nicht ergibt». Die Parolen zeigen die Entschlossenheit der Demonstranten und deren Widerstand gegen die gegenwärtige Flüchtlingssituation.

Die landesweiten Aktionen verdeutlichen, wie stark die Migrationsproblematik in Spanien und insbesondere in Ceuta wahrgenommen wird. Die Regierungspartei muss sich nun mit dem wachsenden Unmut der Bevölkerung und der Opposition auseinandersetzen.