Politik
Oppositionsführerin Machado kehrt nach Venezuela zurück
Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado ist nach knapp einem Jahr im Exil in ihr Heimatland Venezuela zurückgekehrt und kündet dies auf der Plattform X an.

Die venezolanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado ist nach rund zehn Monaten heimlicher Abwesenheit nach Venezuela zurückgekehrt. Dies teilte sie selbst am Sonntag über die Online-Plattform X mit: „Ich bin hier. Bei euch.
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Machado war von der Präsidentschaftswahl 2024 ausgeschlossen worden, woraufhin sie das Land verließ. Ihre Rückkehr erfolgte offenbar ohne vorherige Absprache mit US-Präsident Donald Trump. Nach eigenen Angaben war Trump nicht vorab informiert worden, äußerte sich jedoch später überraschend: „Ich hoffe, sie wird sicher sein.
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Der Oppositionspolitiker Edmundo González begrüßte die Rückkehr Machados. Inwieweit die Entscheidung zur Heimkehr in Abstimmung mit der US-Regierung erfolgte, bleibt nach den vorliegenden Berichten unklar.
Machados Rückkehr findet in einem veränderten politischen Umfeld statt. Die Regierung Venezuelas wird derzeit von Delcy Rodríguez geleitet. Im Jänner hatte Trump angekündigt, Venezuelas früheren Präsidenten Nicolas Maduro festnehmen und in die USA bringen zu lassen.
Nach dem Erhalt des Friedensnobelpreises hatte sich Machado ins Exil begeben. Mit ihrer Rückkehr meldet sich die Oppositionsführerin aktiv in die venezolanische Innenpolitik zurück.