Politik
Papst Leo XIV. beginnt viertägigen Besuch in Frankreich
Papst Leo XIV. ist zu einem viertägigen Besuch in Frankreich eingetroffen, bei dem zahlreiche Veranstaltungen und ein großer Gottesdienst im Mittelpunkt stehen.

Papst Leo XIV. ist am Freitag, den 25. September, in Frankreich angekommen, um einen viertägigen Besuch zu beginnen. Der französische Präsident Emmanuel Macron empfing den Papst am Flughafen Orly. Bei der Ankunft läuteten die Kirchenglocken in zahlreichen Städten des Landes.
Während des Aufenthalts wird erwartet, dass Leo XIV. eine große Messe auf der Place de la Concorde in Paris feiert. Nach Angaben des Vatikans nahmen etwa 700.000 bis 800.000 Menschen an diesem Gottesdienst teil. Der Papst sprach dabei über den Sinn des Lebens.
Das Interesse an diesem Besuch wird mit dem eines Rockstars verglichen. Viele Gläubige hoffen, den Papst während seiner Reise zu sehen, und es wurden bereits sämtliche Hotelzimmer in der Nähe der Veranstaltungsorte schnell ausgebucht. Zuvor hatten die französischen Sicherheitsdienste ihre Maßnahmen verstärkt, um die Sicherheit während des Besuchs zu gewährleisten.

Es wurde berichtet, dass Emmanuel Macron während dieser Zeit nicht an den Gottesdiensten teilnehmen wird. Dies sei nach Angaben des Élysée-Palastes eine Folge von Spannungen zwischen der französischen Regierung und dem Vatikan, nachdem die Pläne für einen festlichen Empfang des Papstes angepasst wurden.
Ein Programmpunkt des Papstbesuches ist die UNESCO in Paris, wo Leo XIV. eine Rede halten wird. Darin äußerte er Bedenken bezüglich neuer Technologien wie der Künstlichen Intelligenz und warnt vor deren möglichen negativen Auswirkungen.
Die Vorbereitungen für den Besuch umfassen auch vielfältige soziale und kulturelle Aktivitäten. Der Papst wird es an die Themen der gesellschaftlichen Gerechtigkeit und Spiritualität im Kontext der heutigen Herausforderungen erinnern.