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Freitag, 14. August 2026

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Politik

Peking stoppt Zeitänderung für Essenslieferanten an roten Ampeln

Die Stadtverwaltung von Peking hat beschlossen, Essenskuriere an roten Ampeln nicht länger unter Druck zu setzen, indem die Wartezeiten künftig angerechnet werden.

Pekinger Behörden haben eine neue Regelung eingeführt, die den Arbeitsalltag von Essenskuriere verbessern soll. Ab sofort werden Wartezeiten an roten Ampeln für die Lieferanten gutgeschrieben, was den Zeitdruck auf die Fahrer verringert. Zuvor lief die Zeit auch während des Anhaltens an Ampeln weiter, was viele Kuriere zu riskantem Verhalten wie schnellem Fahren oder Verkehrsverstößen verleitet hatte.

Das System zur Verteilung der Essensaufträge in China basiert stark auf Algorithmen, die Routen berechnen und die Ankunftszeiten festlegen. Die neue Regelung zielt darauf ab, einen gewissen Druck von den Fahrern zu nehmen und sicherzustellen, dass sie an Ampeln nicht unter Zeitdruck geraten, was üblicherweise zu gefährlichen Situationen führte.

Diese Initiative wurde von mehreren großen Lieferplattformen unterstützt, die die Anpassungen mit den lokalen Behörden koordiniert haben. Die Maßnahmen zeigen, dass die städtische Verwaltung die Herausforderungen, mit denen Essenskuriere konfrontiert sind, anerkennt und verbessern möchte.