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Piratage des données fiscales : un audit demandé par Sébastien Lecornu
Sébastien Lecornu hat eine umfassende Prüfung nach dem Datenraub von 678.000 Nutzern in Auftrag gegeben.

Sébastien Lecornu, der Chef der französischen Regierung, hat die Nationale Agentur für die Sicherheit von Informationssystemen (ANSSI) zu einem umfassenden Audit bezüglich des Datenraubs aufgefordert, der die Generaldirektion der öffentlichen Finanzen (DGFiP) betroffen hat. Dieser Aufruf erfolgt nach einem erheblichen Hack der Systeme der Finanzverwaltung.
Die Hackergruppe ZeroBytes hat den Angriff für sich beansprucht und soll bereits die gestohlenen Daten von 678.000 Nutzern verkauft haben. Als Reaktion auf diese Situation hat Lecornu eine interministerielle Krisenstelle geleitet, um dieses dringende Thema zu bearbeiten.

Im Rahmen der ergriffenen Maßnahmen hat die Regierung außerdem angekündigt, jeden betroffenen Franzosen so schnell wie möglich über diesen Vorfall zu informieren. Die Finanzverwaltung hat präzisiert, dass bereits ein Kontaktprozess mit 350.000 betroffenen Personen eingeleitet wurde.
Sébastien Lecornu hat zudem auf die Wichtigkeit hingewiesen, den Plan zur Sicherung der Informationssysteme des Staates zu beschleunigen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Dieser Hack verdeutlicht die Herausforderungen in der Cybersicherheit, mit denen die französische Verwaltung konfrontiert ist.