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Freitag, 7. August 2026

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Wirtschaft

Polizei durchsucht Starbucks Korea wegen 'Tank Day'-Kampagne

Die Polizei hat die Hauptzentrale von Starbucks Korea im Rahmen einer Untersuchung zu einer umstrittenen Werbeaktion durchsucht.

Die südkoreanische Polizei hat am Dienstag die Zentrale von Starbucks Korea in Seoul durchsucht. Dies geschah im Zuge einer Ermittlung zu einer Werbekampagne, die mit der Gwangju-Rebellion in Verbindung gebracht wird. Diese Rebellion war ein entscheidender Moment in der Geschichte der südkoreanischen Demokratiebewegung der 1980er Jahre.

Die Kampagne, die als 'Tank Day' bekannt ist, hat in der Öffentlichkeit erhebliche Kritik ausgelöst. Es wird dem Unternehmen vorgeworfen, die schwertragenden Ereignisse und die damit verbundenen Opfer der Gwangju-Ereignisse zu verharmlosen.

Die Polizei gab am Mittwoch bekannt, dass während der Durchsuchung Informationen und Materialien sichergestellt wurden. Berichten südkoreanischer Medien zufolge haben die Ermittler auch die Wohnungen von mehreren Mitarbeitern von Starbucks durchsucht.

Die Untersuchung wurde durch zahlreiche Beschwerden von Bürgern ausgelöst, die sich über die Werbemaßnahme empören. Die öffentliche Reaktion hat Starbucks Korea in eine angespannte Lage gebracht, da die Kontroversen um die Gwangju-Rebellion in der südkoreanischen Gesellschaft tief verwurzelt sind.