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Prorogation des Kernkraftwerks Almaraz löst unterschiedliche Reaktionen aus
Die Verlängerung des Kernkraftwerks Almaraz bis 2030 sorgt für gespaltene Meinungen zwischen Gemeinden und der PP.

Das Ministerium für ökologische Transformation hat eine Anordnung erlassen, die die bestehende Genehmigung für die Schließung des Kernkraftwerks Almaraz widerruft, wodurch der Betrieb bis Juni 2030 ermöglicht wird. Diese Entscheidung wurde im Boletín Oficial del Estado (BOE) bekannt gegeben.
Gemeinden in der Nähe von Kernkraftwerken, wie Ascó und Vandellòs, haben die Verlängerung der Laufzeit des Kernkraftwerks Almaraz gefeiert. Sie betrachten diesen Aufschub als positive Maßnahme für die energetische Zukunft der Region und betonen die Bedeutung der Kernkraftwerke in der Energiematrix Kataloniens.
Der Partido Popular hingegen hat diese Prorogation als unzureichend bezeichnet. Die politische Formation hat gefordert, die Schließung der Kernkraftwerke abzubrechen, da die Unterzeichnung dieser neuen Frist nicht den energetischen Bedürfnissen des Landes gerecht wird.

Die Entscheidung, den Betrieb von Almaraz zu verlängern, hat den zuvor festgelegten Zeitplan für die Schließung der Kernkraftwerke in Spanien durcheinandergebracht, der die Schließung der Reaktoren für 2027 und 2028 vorsah. Dieser Wechsel ist laut Quellen auf den Druck der Eigentümer der Anlage, Iberdrola, Endesa und Naturgy, zurückzuführen, bedingt durch Faktoren wie die Gaspreise.
Vonseiten der Exekutive wurde erklärt, dass diese Maßnahme in einem schwierigen energetischen Kontext ergriffen wird und dass die langfristige Schließung weiterhin Teil der politischen Maßnahmen zur ökologischen Transformation bleiben wird, obwohl die Prorogation von Almaraz einen signifikanten Kurswechsel darstellt.