Welt
Reaktionen nach dem Tod des Fußballspielers Jesús de Miguel
Der Tod des Fußballspielers Jesús de Miguel hat eine Welle von Reaktionen in der Fußballwelt und eine laufende polizeiliche Ermittlung ausgelöst.

Jesús de Miguel, Stürmer des CD Tenerife, ist im Alter von 30 Jahren an einem Herz-Kreislauf-Stillstand während eines Spiels gegen den FC Andorra gestorben. Der Vorfall ereignete sich nach einem heftigen Zusammenstoß mit dem Torwart von Andorra, Jesús Owono, im Estadio Heliodoro Rodríguez López, was zu seiner Hospitalisierung im Hospital de La Candelaria führte, wo er schließlich am Dienstag starb.
Die Tragödie hat umgehend Reaktionen von verschiedenen Clubs und Persönlichkeiten aus dem Fußball hervorgerufen. Der FC Barcelona sandte über seine sozialen Netzwerke sein Beileid an die Familie des Spielers und an sein Team. Andere Spieler, wie Estela Grande und Juan Iglesias, äußerten ebenfalls ihren Schmerz in sozialen Medien.
Der Tod von de Miguel hat zur Aussetzung des Spiels wenig der Copa del Rey und der Reina in Gedenken an den Fußballspieler geführt. Auch die UEFA hat einen Moment der Stille für den nächsten Spieltag der Champions League angekündigt, um an den Stürmer des Tenerife zu erinnern.

Ein Facharzt für Traumatologie hat die Situation als sehr selten im Fußball beschrieben und auf die mögliche Todesursache 'Commotio cordis' verwiesen, ein schweres Syndrom, das nach einem leichten Schlag auftreten kann und die Herzfunktion beeinträchtigt, ohne strukturelle Schäden zu verursachen.
Die Policía Nacional hat eine Untersuchung über den Tod von Jesús de Miguel eingeleitet, die jetzt unter gerichtlicher Aufsicht steht, wie durch Informationen aus der Provinzpolizei bestätigt wurde. Diese Untersuchung zielt darauf ab, die Umstände des Vorfalls während des Spiels zu klären.
Piqué, Präsident des FC Andorra, äußerte sich ebenfalls zu der Tragödie und drückte sein tiefstes Bedauern mit der Botschaft 'Es tut mir von ganzem Herzen leid' aus, die in den sozialen Medien weit verbreitet wurde. Seine Reaktion reiht sich ein in den Strom der Beileidsbekundungen, der in den letzten Tagen die Sportwelt überflutet hat.