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Donnerstag, 22. Oktober 2026

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Rektorin De Sutter verteidigt Disziplinarverfahren gegen Cofnas amid internationaler Kritik

Die Rektorin der UGent, Petra De Sutter, verteidigt das Disziplinarverfahren gegen Nathan Cofnas, das auch internationale Kritik aus mehreren offenen Briefen hervorruft.

Archivbild: Rektorin De Sutter verteidigt Disziplinarverfahren gegen Cofnas amid internationaler Kritik
ArchivbildBild: Congreso de la Republica del Perú · Flickr · BY

Petra De Sutter, Rektorin der Universität Gent (UGent), hat das Disziplinarverfahren gegen den amerikanischen Forscher Nathan Cofnas verteidigt. Das Verfahren hat zu erheblicher Kritik in sozialen Medien geführt, einschließlich internationaler Reaktionen.

Ein offener Brief, der sich gegen eine mögliche Bestrafung von Cofnas wendet, hat mehr als 800 Unterzeichner gesammelt, darunter Akademiker von prestigeträchtigen Institutionen wie Harvard, Oxford und Cambridge. Als Reaktion darauf wurde ein anderer offener Brief zur Unterstützung der Suspendierung von Cofnas erstellt, der über 1.700 Unterschriften erhalten hat.

Die UGent hat Cofnas für einen Zeitraum von drei Monaten Homeoffice auferlegt. Während dieser Zeit darf er keine Lehrtätigkeiten ausführen, heißt es in einer Ankündigung auf der Website der Universität.

Archivbild: Rektorin De Sutter verteidigt Disziplinarverfahren gegen Cofnas amid internationaler Kritik
ArchivbildBild: Congreso de la Republica del Perú · Flickr · BY

In ihrer Erklärung betonte De Sutter, dass die Angelegenheit um Cofnas ein Personalakte sei und dass die Universität sich an die Verfahren halte. Sie äußerte ihre Verantwortung im Umgang mit der Akte und dem damit verbundenen Disziplinarverfahren.

Neben der Verteidigung des Verfahrens erklärte De Sutter auch, dass die UGent ihre Auswahl- und Einstellungsverfahren in Anbetracht dieser Situation erneut evaluieren möchte. Sie ist der Meinung, dass es Spielraum für Verbesserungen innerhalb der institutionellen Prozesse gibt.

Die anhaltende Diskussion rund um den Fall hat dazu geführt, dass sich die Universität nicht nur auf das Disziplinarverfahren selbst konzentriert, sondern auch auf breitere institutionelle Praktiken und Standards. Die Reaktionen bleiben sowohl innerhalb als auch außerhalb der akademischen Gemeinschaft gespalten.