Panorama
Römisches Schiffswrack mit Hunderten von Amforen vor der Küste Siziliens entdeckt
Vor der Küste Siziliens wurde ein über zweitausend Jahre altes römisches Schiffswrack entdeckt. Taucher fanden hunderte Amforen, wie italienische Behörden berichten.

Vor der Westküste Siziliens wurde ein mehr als zweitausend Jahre altes Schiffswrack entdeckt. Dies bestätigte die italienische Behörde. Der Fund wurde in einer Tiefe von 46 Metern, etwa fünf Kilometer vor der Küste des Städtchens Mazara del Vallo, gemacht.
Taucher haben hunderte Amforen sowie verschiedene Bleiteile des Schiffs entdeckt. Die Amforen sind alte Tontöpfe mit zwei Griffen, die üblicherweise für den Transport von Flüssigkeiten verwendet wurden.
Die Entdeckung wurde möglicherweise dank eines Hinweises von Bürgern ermöglicht, die die Behörden alarmierten. Dies führte zu einer Tauchoperation in der Region mit dem Ziel, das Schiffswrack zu erkunden und zu dokumentieren.

Das italienische Kulturministerium hat den Fund als eine der wichtigsten archäologischen Unterwasserentdeckungen der letzten Jahre eingestuft. Diese Behörde misst der Geschichte, die das Schiffswrack repräsentiert, großen Wert bei.
Archäologen schätzen, dass das Schiffswrack aus dem zweiten oder ersten Jahrhundert vor Christus stammt. Dieser Zeitraum deutet darauf hin, dass das Wrack aus der römischen Zeit stammt, die einen großen Einfluss auf die Geschichte des Mittelmeers hatte.
Neben den Amforen wurden auch Bleiteile des Ankers entdeckt. Diese Funde bieten wichtige Einblicke in die Schifffahrt und Handelspraktiken der Römer.