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Freitag, 23. Oktober 2026

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Rumänischer Kampfjet zerstört mit Sprengstoff beladene Drohne im Schwarzen Meer

Ein rumänischer F-16-Kampfjet hat eine Sprengstoffdrohne unweit der Erdgasförderplattform "Neptun Alpha" im Schwarzen Meer abgeschossen, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Rumänischer Kampfjet zerstört mit Sprengstoff beladene Drohne im Schwarzen Meer
Bild: NilsGruetzner · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Am Donnerstagmittag hat ein rumänischer F-16-Kampfjet eine mit Sprengstoff beladene Seedrohne unweit der Erdgasförderplattform "Neptun Alpha" im Schwarzen Meer zerstört. Dies berichtete das Verteidigungsministerium in Bukarest. Der Vorfall ereignete sich nach Alarmmeldungen der rumänischen Küstenwache, die zuvor ein unbemanntes Objekt in der Nähe der Plattform identifiziert hatte.

Die Zerstörung der Drohne erfolgte mit der Bordkanone des Kampfjets, als sie sich in unmittelbarer Nähe des Gasfeldes befand. Berichten zufolge wurde die Drohne nur wenige hundert Meter vom Fördergebiet Neptun Deep entfernt getroffen. Das Verteidigungsministerium stellte klar, dass die Drohne nicht aus der Ukraine stamme.

Zuvor hatten mehrere Quellen darauf hingewiesen, dass in diesem Jahr bereits wiederholt Drohnen in den rumänischen Luftraum eingedrungen sind. Der Vorfall am Donnerstag gilt jedoch als besonders signifikant, da die Drohne mit Sprengstoff ausgestattet war.

Archivbild: Rumänischer Kampfjet zerstört mit Sprengstoff beladene Drohne im Schwarzen Meer
ArchivbildBild: Opposition 24 · Flickr · BY

Auf spezifische Hintergründe zur Drohne und ihren Ursprüngen wurde seitens der Behörden bislang nicht detailliert eingegangen. Allerdings wurde betont, dass diese Drohne nicht aus der Ukraine gekommen sei, was Fragen zur Herkunft aufwirft.

Zuletzt berichtete die rumänische Regierung von einem alarmierenden Anstieg an unbemannten Luftfahrzeugen, die in rumänischen Luftraum eindringen. Dies löste bereits Besorgnis über die Sicherheit der nationalen Luftverteidigung aus.

Die Analyse der Situation wird weiterhin durch die Regierung in Bukarest beobachtet, um mögliche zukünftige Bedrohungen im Zusammenhang mit der Luftsicherheit im Schwarzen Meer zu bewerten.

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