Politik
Russischer Angriff auf Kiew fordert Tote und Verletzte
Ein nächtlicher Angriff russischer Truppen hat Kiew getroffen und mindestens 13 Tote sowie Dutzende Verletzte gefordert, so Präsident Zelensky.

In der Nacht zum 20. August haben russische Truppen einen Angriff auf Kiew mit ballistischen Raketen gestartet, wie der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Vitali Klitschko, berichtete. Bei den Vorfällen gab es mindestens 13 Tote und über 40 Verletzte, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.
Einige Quellen berichten, dass die Zahl der Opfer höher sein könnte, mit Berichten über mindestens 15 Tote und über 30 Verletzte, während das russische Verteidigungsministerium erklärte, das Ziel des Angriffs seien militärische Anlagen gewesen.
Nach dem Angriff wurden auch in Polen und Rumänien Warnungen ausgegeben, und die Luftabwehr wurde aktiviert. Zudem wurden spanische NATO-Jagdbomber in die Region entsandt, was die Bedenken hinsichtlich der regionalen Sicherheit untermauert.

Laut Aussagen lokaler Beamter wurde während des Bombardements ein Kinderkrankenhaus getroffen. Die russischen Streitkräfte intensivieren weiterhin ihre Angriffe in der Region Kiew, was die Spannungen in den umliegenden Gebieten erhöht.
In einem weiteren Vorfall im Zusammenhang mit der wachsenden Instabilität wurde eine mit Sprengstoff beladene Drohne von den rumänischen Luftstreitkräften nahe einer Gasförderanlage abgeschossen, wobei berichtet wurde, dass die Drohne nicht aus der Ukraine stammte. Dieses Ereignis reiht sich in eine Serie von Sicherheitsvorfällen in der Nähe der Grenze ein.
Präsident Selenskyj hat eine Erhöhung der internationalen Unterstützung als Reaktion auf diese Eskalation der Feindseligkeiten gefordert und betont, wie wichtig es sei, die Verteidigungsfähigkeiten der Ukraine zu stärken.