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Russisches Ministerium plant Erweiterung der Anforderungen für vorinstallierte Software
Das russische Ministerium für digitale Entwicklung plant neue Regelungen, die das KI-Assistenzsystem "Alisa AI" von Yandex erweiterten Zugriff auf Nutzerdaten ermöglichen könnten.

Das russische Ministerium für digitale Entwicklung (Minzifa) arbeitet an einer Überarbeitung der Regelungen zur vorinstallierten Software auf in Russland eingeführten Geräten. Dies geht aus Berichten mehrerer Medien hervor, unter anderem vom Wirtschaftsmagazin "Kommersant".
Ein zentrales Element dieser Überarbeitung betrifft das KI-Assistenzsystem "Alisa AI" von Yandex. Es wird diskutiert, dem System erweiterte Rechte auf mobilen Geräten einzuräumen. Dazu gehört unter anderem der Zugang zu Bankanwendungen und anderen Applikationen, die persönliche Daten der Nutzer verwalten.
Laut den Quellen könnte "Alisa AI" nicht nur die Möglichkeit erhalten, mit verschiedenen Anwendungen zu interagieren, sondern auch Zugriff auf systemrelevante Funktionen der Geräte, was das Potenzial der KI-Assistenzsysteme in des täglichen Gebrauchs erheblich erhöhen würde.

Das Ministerium erhofft sich durch diese Maßnahmen eine Gleichstellung der einheimischen KI-Technologien im Wettbewerb mit ausländischen Anbietern. Neben den rechtlichen Anpassungen wird auch darüber diskutiert, welche technischen Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen.
In den Gesprächen, die Ende August stattgefunden haben, wurden die Anforderungen konkretisiert, die an vorinstallierte russische Software wie den „Yandex“-Browser und "Alisa AI" gestellt werden sollen. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass die Nutzer in Russland einfacher auf lokale Lösungen zugreifen können.
Die Diskussionen sind noch im Gange, und es liegen keine endgültigen Entscheidungen vor. Es bleibt abzuwarten, wie diese neuen Anforderungen in der Praxis umgesetzt werden und welche Reaktionen sie bei den betroffenen Technologieanbietern hervorrufen werden.