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Russland zieht Botschafter Andrei Kelin aus dem Vereinigten Königreich ab
Russland hat seinen Botschafter im Vereinigten Königreich, Andrei Kelin, zurückgezogen, was mit dem anhaltenden Druck des Kremls auf London in Verbindung steht.

Die russische Botschaft in London hat bestätigt, dass Andrei Kelin seinen diplomatischen Posten im vergangenen Monat verlassen hat, nach mehr als sieben Jahren im Amt. Sein Abgang wird mit zunehmendem Druck des Kremls auf Großbritannien in Bezug auf die Unterstützung für die Ukraine in Verbindung gebracht.
Kelin verließ seinen Posten am 21. Juli 2023. Bislang hat Moskau noch keinen Nachfolger für ihn benannt. Die Rückkehr des Botschafters könnte als Teil einer breiteren Strategie zur Beeinflussung der britischen Außenpolitik interpretiert werden, insbesondere im Hinblick auf die wahrgenommene Konfrontation zwischen beiden Ländern.
In den letzten Monaten haben sich die Beziehungen zwischen Russland und dem Vereinigten Königreich zuspitzend entwickelt. Einem Bericht der Sunday Times zufolge könnte dies unter anderem auf die britische Unterstützung für insbesondere die ukrainischen Streitkräfte zurückgeführt werden, die in dieser Zeit zugenommen hat.

Die russische Botschaft hat das Verhalten Londons kritisiert und beschuldigt, einen „Konfrontationskurs“ gegenüber Russland zu verfolgen. In diesem Kontext wird die Rückberufung des Botschafters als eine Geste des Missmuts angesehen, die auf die angestauten Spannungen zwischen den beiden Ländern hinweist.
Zusätzlich gibt es Berichte, dass die diplomatischen Beziehungen weiter belastet sind. Medienberichten zufolge habe der Botschafter über die Entwicklungen und Spannungen Bericht erstattet, die infolge der Konflikte in der Ukraine sowohl im bilateralen als auch im multilateral diplomatischen Umgang entstanden sind.
Angesichts der aktuellen Situation bleibt es unklar, wann und ob es zu einer Ernennung eines neuen russischen Botschafters in London kommen wird, was die Spannung in der diplomatischen Kommunikation weiter verstärken könnte.