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Samstag, 17. Oktober 2026

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Selenskyj kündigt Angriffe auf Raffinerien an – Trump kritisiert ihn scharf

Der ukrainische Präsident Selenskyj plant Angriffe auf russische Raffinerien und wird dafür von Trump stark kritisiert.

Archivbild: Selenskyj kündigt Angriffe auf Raffinerien an – Trump kritisiert ihn scharf
ArchivbildBild: Steffen Prößdorf · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, Angriffe auf russische Raffinerien wieder aufzunehmen. Dies geschieht trotz einer vorherigen Vereinbarung, die eine gegenseitige Einstellung der Angriffe auf Energieanlagen zwischen Russland und der Ukraine vorsah, von der Selenskyj behauptet, dass Russland sie missachte.

Donald Trump, der US-Präsident, hat Selenskyjs Entscheidung als eine "Schande" bezeichnet und kritisiert, dass dieser weniger Verhandlungsbereitschaft zeige als Wladimir Putin, den Präsidenten Russlands. Trump stellte fest, dass Selenskyj für die USA kein geeigneter Verhandlungspartner sei und bezeichnete ihn als Hindernis für einen Frieden im Ukraine-Krieg.

In einem Interview mit dem Sender Newsmax wiederholte Trump seine Kritik und sagte, wenn es zu einem Abkommen kommen sollte, müsste dies ohne Selenskyj erfolgen. Diese Aussage verdeutlicht die Spannungen zwischen den beiden Staatschefs und die enttäuschte Erwartung Trumps hinsichtlich der ukrainischen Verhandlungsführung.

Selenskyjs Pläne, die Angriffe auf die Raffinerien zu intensivieren, stehen im Kontext der anhaltenden Konflikte und Differenzen mit der US-Administration. Aktuelle Entscheidungen aus Washington scheinen die Ukraine unter Druck zu setzen, aber Selenskyj zeigt sich entschlossen, den militärischen Druck auf Russland aufrechtzuerhalten.

Die aktuellen Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der EU-Gipfel stattfindet, an dem auch Selenskyj teilnimmt. Für 14.30 Uhr ist eine Rede zusammen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgesehen, möglicherweise um die europäische Unterstützung für die Ukraine zu festigen und um die laufenden Angriffe zu legitimieren.

Insgesamt bleibt die Lage im Ukraine-Konflikt angespannt, während Selenskyj und Trump weiterhin in der Öffentlichkeit verschiedene Positionen und Meinungen zu den Vorgehensweisen in diesem Konflikt vertreten. Die gegenseitigen Vorwürfe stehen im Vordergrund der aktuellen diplomatischen Auseinandersetzungen.