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Mittwoch, 21. Oktober 2026

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Selenskyj: USA liefern wieder Geheimdienstinformationen an die Ukraine

Ukrainischer Präsident Selenskyj bestätigt, dass die USA nach einer Blockade erneut Geheimdienstinformationen an Kiew liefern.

Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in einem Interview mit dem US-Sender NBC erklärt, dass die USA seit dem Wochenende wieder Geheimdienstinformationen an die Ukraine liefern. Dies geschah nach einer Blockade, die drei Tage andauerte. Selenskyj äußerte sich dankbar über die Wiederherstellung des Informationsaustausches, der für die Ukraine von Bedeutung sei.

Wie Selenskyj weiter anmerkte, hat die Blockade während dieser Zeit die Möglichkeit der Ukraine beeinträchtigt, sich gegen russische Angriffe, insbesondere gegen ballistische Raketen, zu schützen. Die ukrainischen Streitkräfte konnten in dieser Zeit keine rechtzeitigen Warnungen erhalten, was möglicherweise die Reaktion auf drohende Angriffe erschwert hat.

Zusätzlich berichteten verschiedene Quellen, dass auch die Nutzung von Satellitenverbindungen über die Systeme Starlink und Starshield zeitweise eingeschränkt war. Diese Einschränkung hat die Kommunikationsfähigkeit der ukrainischen Armee in kritischen Momenten beeinträchtigt, was laut Selenskyj auf Anweisung der US-Regierung geschah.

Das Versäumnis, Informationen bereitzustellen, führte bei der Ukraine zuletzt zu Besorgnis über den Mangel an rechtzeitigen Warnungen. Laut Berichten war die aktuelle Lage besonders schwierig, da die Ukraine kurz vor neuen russischen Angriffen steht und auf zuverlässige Daten angewiesen ist.

In derselben Berichterstattung äußerte Selenskyj auch Bedenken über die verzögerte Lieferung von Abfangraketen, die bereits bezahlt seien. Die Waffen, darunter Patriot- und andere Luftabwehrsysteme, seien demnach von den NATO-Staaten bereits finanziert worden, jedoch noch nicht geliefert und genehmigt.

Das Thema der Lieferungen stand auch im Kontext der politischen Diskussionen, in denen Selenskyj der US-Regierung Verzögerung bei den Rüstungslieferungen vorwirft. Der ukrainische Präsident wird heute in Oslo erwartet, wo er mit US-Unterhändlern und europäischen Spitzenpolitikern über die laufende Situation und mögliche Unterstützung sprechen will.