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Freitag, 23. Oktober 2026

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Sony und Warner Music reichen Klage gegen Anthropic wegen Urheberrechtsverletzungen ein

Sony Music und Warner Music haben Anthropic wegen der unzulässigen Verwendung von urheberrechtlich geschütztem Material für ihre KI-Technologie verklagt.

Archivbild: Sony und Warner Music reichen Klage gegen Anthropic wegen Urheberrechtsverletzungen ein
ArchivbildBild: Sol Robayo S. Journeys for the Soul VIAJES · Flickr · BY

Sony Music Publishing und Warner Chappell Music haben im US-Distriktgericht für den Northern District of California Klage gegen Anthropic eingereicht. In der Anklage werfen sie Anthropic vor, "zigtausende" urheberrechtlich geschützte Werke illegal verwendet zu haben, was zu einer Schadensersatzforderung von bis zu 150.000 US-Dollar pro Werk sowie 25.000 US-Dollar für jeden Fall führen könnte, in dem identifizierende Urheberrechtsangaben entfernt wurden.

Die Klage bezieht sich auf eine angebliche "großangelegte Kampagne" der Diebstahl von geistigem Eigentum, wobei die Musikunternehmen anführen, dass Anthropic Songtexte zur Entwicklung ihres KI-Programms Claude verwendet hat. Es wird behauptet, dass diese Songtexte ohne Genehmigung heruntergeladen und verwendet wurden, was gegen das Urheberrecht verstößt.

Nach Berichten verschiedener Musiknachrichtenseiten, darunter Music Business Worldwide, ist der Fall breit gefasst und umfasst Vorwürfe der Piraterie. Die Vorwürfe sind Teil eines immer größer werdenden rechtlichen Problems für Anthropic, während das Unternehmen einen möglichen Börsengang anstrebt.

Archivbild: Sony und Warner Music reichen Klage gegen Anthropic wegen Urheberrechtsverletzungen ein
ArchivbildBild: Archives New Zealand · Flickr · BY

Die genauen Zahlen der verwendeten Werke wurden von den betroffenen Plattenfirmen nicht bekannt gegeben, die hoffen, die Gesamtschäden erst später abschätzen zu können. Die Klage reiht sich in eine wachsende Liste rechtlicher Herausforderungen ein, mit denen Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz konfrontiert sind, angesichts des zunehmend wachsenden Widerstands gegen ihren Umgang mit von Menschen geschaffenen Materialien.

Die Anklage betont, dass die Musikunternehmen die Verstöße ernst nehmen und die notwendigen Schritte unternehmen, um ihre Schutzrechte an geistigem Eigentum zu wahren. Der Schwerpunkt liegt auf der Ernsthaftigkeit der Situation, da diese Vorwürfe nicht nur Konsequenzen für Anthropic haben können, sondern auch für die allgemeine Politik bezüglich der Nutzung kreativer Werke in der KI.

Die Outcome dieses Falls ist noch ungewiss, hat jedoch bereits Aufmerksamkeit in der Branche auf sich gezogen und sorgt für Gesprächsthemen über Urheberrechte im digitalen Zeitalter. Die genauen Gründe, aus denen die Musikunternehmen die unrechtmäßige Nutzung anfechten wollen, sind eng verknüpft mit aktuellen Themen wie dem Schutz kreativer Arbeiten in einer Zeit schnell entwickelnder Technologien.