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Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Starcs sechser Wicket-Erfolg bringt Australien im Südafrika-Entscheidungsspiel in Führung

Australien erholte sich von einem starken südafrikanischen Start und übernahm die Initiative am zweiten Tag des dritten Tests in Kapstadt, angetrieben durch eine ungebrochene Partnerschaft zwischen den Wicketkeepern.

Archivbild: Starcs sechser Wicket-Erfolg bringt Australien im Südafrika-Entscheidungsspiel in Führung
ArchivbildBild: NAPARAZZI · Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0

Südafrika schlug zuerst, nachdem Australien den Münzwurf gewonnen und sich fürs Bowling entschieden hatte. Diese Entscheidung schien sich zu rächen, als Südafrika zur Mittagspause mit 140 Läufen ohne Wicketverlust dastand, doch das Innings kollabierte dramatisch am Nachmittag. Mitchell Starc holte sich sechs Wickets, darunter die letzten vier schnell hintereinander mit dem neuen Ball, und warf Südafrika auf 329 zurück. Der Tag war geprägt von scharfen Wendungen in der Dynamik.

Australiens Gegenantwort begann schlecht und die Mannschaft geriet unter Druck, als Südafrika am zweiten Tag zwei schnelle Wickets holte. Australien stabilisierte sich jedoch durch eine Partnerschaft zwischen den Wicketkeepern Alex Carey und Josh Inglis. Ihre ungebrochene Serie von 145 Läufen brachte Australien zum Schlusstag bei 330 Läufen für vier Wickets mit einer Eins-Lauf-Führung ins dritte Spieltag.

Steve Smith wurde aus dem Test herausgenommen, nachdem er einen späten Fitnesstest wegen einer Nackenverletzung nicht bestand. Berichten zufolge sollte Smith ursprünglich im Entscheidungsspiel antreten. Australien nahm vier Änderungen in sein Team für diesen Match vor. Der Test kehrt seit dem Ball-Tampering-Skandal von 2018 zum ersten Mal nach Kapstadt zurück.

Archivbild: Starcs sechser Wicket-Erfolg bringt Australien im Südafrika-Entscheidungsspiel in Führung
ArchivbildBild: EGilham · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Inglis blieb am zweiten Spieltag mit 85 Läufen unbesiegt, während Carey mit 51 Läufen unbesiegt stand, als das australische Innings fortgesetzt wurde. Die Partnerschaft bot einen entscheidenden Gegenangriff, nachdem Südafrika durch die beiden schnellen Wickets seine Position konsolidieren wollte, die das frühere australische Momentum unterbrachen. Die Erholung zeigte Australiens Fähigkeit, sich innerhalb eines Spiels von Rückschlägen zu erholen.

Südafrikas obere Ordnung hatte wesentlich zu ihrem First-Innings-Total beigetragen, bevor das Unterlauf-Kollabieren kam. Die Entscheidung der Gastgeber zu bowlen – von Captain Pat Cummins beim Münzwurf getroffen – wurde mit anderen historischen Captaincy-Entscheidungen verglichen, doch das Ergebnis rechtfertigte letztendlich die Wahl, da Südafrikas Batting einen entscheidenden Vorteil nicht etablieren konnte.

Der Wettkampf blieb ungelöst, als das Test ins dritte Spieltag eintrat, mit Australien in knapper Führung, doch Südafrika behielt die Möglichkeit, das Ergebnis mit dem Schlag in einem möglichen vierten Innings zu beeinflussen.