Inland
Steinmeier: Xi irritiert über Dreiergipfel zu Ukraine
Bundespräsident Steinmeier berichtet von Irritationen bei Xi Jinping zu einem Ukraine-Dreiergipfel mit den USA und Russland. Neue Verhandlungen zwischen den drei Ländern sind für nächste Woche angesetzt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einem ARD-Interview vor seiner Rückreise aus China geäußert, dass Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping kein Interesse an einem Dreiergipfel mit den USA und Russland zur Ukraine gezeigt habe. Steinmeier erklärte, er habe Xi auf entsprechende Berichte angesprochen, woraufhin der chinesische Staatschef irritiert reagiert habe.
Steinmeier schilderte, dass die Irritation Xis ihm deutlich ins Gesicht geschrieben gestanden habe. Dies sei eine bemerkenswerte Reaktion, die darauf hindeute, dass Xi den Spekulationen über einen möglichen Gipfel skeptisch gegenübersteht.
Parallel dazu haben die USA angekündigt, dass Vertreter aus Kiew, Moskau und Washington in der kommenden Woche zu neuen Gesprächen zusammenkommen werden. Diese Verhandlungen sind für Dienstag und Mittwoch in Abu Dhabi angesetzt.

Laut dem US-Sondergesandten Witkoff werden die Gespräche in einem trilateralen Format stattfinden, nachdem zuletzt im Februar ein Austausch zwischen den Ländern stattfand. Die genauen Themen und Ziele der kommenden Verhandlungen wurden bislang nicht detailliert beschrieben.
Die Situation in der Ukraine bleibt weiterhin angespannt, und eine Lösung des Konflikts scheinen die Verhandlungen nicht näherzubringen. Die US-Regierung sieht jedoch weiterhin eine Möglichkeit, durch diplomatische Bemühungen Fortschritte zu erzielen.
Die Ereignisse um den Krieg in der Ukraine werden von vielen Seiten beobachtet, da ein Ende des Konflikts nach fast fünf Jahren weiterhin nicht in Sicht ist. Die internationale Gemeinschaft verfolgt die Entwicklungen in den Verhandlungen aufmerksam.