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Supreme Court weist Trumps Berufung im E. Jean Carroll Fall zurück
Der US-amerikanische Supreme Court hat erneut abgelehnt, die Berufung von Präsident Trump bezüglich des Urteils über E. Jean Carroll zu verhandeln.

Der US-amerikanische Supreme Court hat entschieden, die Berufung von Präsident Donald Trump bezüglich des von der Schriftstellerin E. Jean Carroll zugesprochenen Urteils in Höhe von 5 Millionen Dollar nicht erneut zu verhandeln. Der Fall geht auf ein Urteil zurück, in dem eine Jury feststellte, dass Trump Carroll in den 1990er Jahren sexuell belästigt und sie anschließend verleumdet hat.
Es ist das zweite Mal, dass der Supreme Court Trumps Antrag auf eine Überprüfung seiner vorherigen Entscheidung zurückweist und das Urteil der Jury aufrechterhält. Trumps juristisches Team hatte argumentiert, das Gericht sollte ihre Ablehnung der Berufung überprüfen, doch die Richter wiesen dies am Montag zurück.
Das Urteil, das 2022 erlassen wurde, betraf Behauptungen, die Carroll gegen Trump wegen seines Verhaltens in einem Kaufhaus in New York City erhoben hatte. Nach der ursprünglichen Entscheidung des Gerichts sah sich Trump mit einem erheblichen finanziellen Urteil konfrontiert, das er kurz nach der ersten Weigerung des Supreme Court, den Fall zu übernehmen, zahlte.

Trumps Anwälte kritisierten Carrolls Fall als 'Hexenjagd' und 'Hoax', doch die Ablehnung der Berufung durch den Supreme Court ermöglicht es, dass das Urteil des unteren Gerichts bestehen bleibt. Die Entscheidung deutet darauf hin, dass die Richter Trumps rechtliche Argumente zur Überprüfung des Falls für unbegründet hielten.
Rechtswissenschaftler stellten fest, dass es ungewöhnlich ist, dass der Supreme Court Überprüfungen gewährt, aber Trumps Team diesen Weg eingeschlagen hat, um ein Urteil anzufechten, das sie aus verfassungsrechtlichen Gründen in Frage stellen.
Die fortwährenden Auswirkungen dieses Falls sind erheblich, da sie sowohl mit den rechtlichen Herausforderungen konfrontiert ist, denen Trump gegenübersteht, als auch mit den breiteren Diskussionen über Rechenschaftspflicht und Verleumdungsansprüche in hochkarätigen Fällen.