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Mittwoch, 19. August 2026

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Syrien: AIEA entdeckt «einige Tonnen nuklearer Materialien»

Die Internationale Atomenergiebehörde hat nukleare Materialien auf einem nicht gemeldeten Standort aus der Zeit von Bashar al-Assad entdeckt.

Am Dienstag gab der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, die Entdeckung von «einigen Tonnen nuklearer Materialien» an einem Standort in Syrien bekannt. Dieser bisher nicht gemeldete Standort stammt aus der Zeit der ehemaligen Regierung von Bashar al-Assad.

Die Ankündigung folgte auf einen Hinweis der syrischen Behörden an die Atomaufsicht. Die von der IAEA im Juli durchgeführten Inspektionen ermöglichten es, Proben zur Analyse der radioaktiven Substanzen zu entnehmen.

Laut den Angaben der IAEA stellen diese nuklearen Materialien «kein Risiko» dar. Diese Aussage wurde von der syrischen Regierung bestätigt, die zudem erklärte, dass syrische Experten mit der internationalen Behörde zusammenarbeiten würden, um die ordnungsgemäße Lagerung dieser Materialien zu gewährleisten.

Die IAEA hat bereits geplant, diese nuklearen Substanzen zu überwachen, und diese Entdeckung könnte zusätzliche Gespräche zwischen der Behörde und den syrischen Behörden erforderlich machen.

Darüber hinaus wies die IAEA darauf hin, dass dieser Standort unter dem Regime von Bashar al-Assad errichtet wurde, was Fragen zum früheren Nuklearprogramm des Landes aufwirft.

Aufgrund der sicherheits- und regulierungsrelevanten Aspekte könnte das Engagement der internationalen Gemeinschaft ebenfalls eine bedeutende Rolle bei der Handhabung dieser Entdeckung spielen.

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