Panorama
Taifun Champi fordert mindestens einen Toten und Hunderte Verletzte auf Taiwan
Der Taifun Champi hat Taiwan mit mindestens einem Todesfall und Hunderten von Verletzten heimgesucht, während Zehntausende Haushalte ohne Strom blieben.

Der Taifun Champi hat Taiwan getroffen und verursacht erhebliche Schäden angerichtet. Die Behörden gaben an, dass mindestens eine Person ums Leben gekommen ist. Die Zahl der Verletzten ist im Verlauf der Katastrophe gestiegen. Verschiedene Quellen berichteten von unterschiedlichen Zahlen: Medien sprachen zunächst von 94 Verletzten, später von 171 und schließlich von mindestens 350 bis 500 Verletzten.
Das Todesopfer war ein Mann, der sich am Strand aufhielt. Nach Angaben der Behörden wurde er von hohen Wellen fortgerissen, die der Taifun verursacht hatte. Rettungskräfte fanden ihn später, doch er war bereits verstorben. Einer Quelle zufolge sollen die Wellen etwa 21 Meter hoch gewesen sein.
Viele der Verletzten wurden bei Verkehrsunfällen verletzt. Einige Quellen berichten, dass mindestens 30 Menschen in Verkehrsunfällen verletzt wurden, während andere Berichte von zahlreichen Verkehrsopfern ohne genaue Angabe sprechen.

Der Taifun verursachte auch erhebliche Stromausfälle. Am Samstag saßen etwa 56.000 Haushalte nach dem Durchzug von Champi ohne Strom. Das öffentliche Leben in Taiwan wurde vorsorglich vielerorts eingestellt, und zahlreiche Flüge wurden storniert.
Der Taifun Champi wird von Quellen als Supertaifun bezeichnet, ein Hurrikan der schwerwiegendsten Kategorie. Nach dem Durchzug über Taiwan zog der Sturm in Richtung China und Japan weiter. Der südliche Teil Japans stand ebenfalls auf der Route des Taifuns.
Die Bilanz der Opfer konnte in allen Quellen nicht einheitlich festgestellt werden, was auf die andauernde Auswirkung der Katastrophe in verschiedenen Regionen und auf fortlaufende Meldungen von Schäden hin deutet, während sich die Auswirkungen der Katastrophe entfalteten.