Politik
Teuteberg kritisiert Ostidentität als Geschäftsmodell
FDP-Vize Linda Teuteberg äußert sich zur Ost-West-Spaltung und nennt die Ostidentität ein politisches Geschäftsmodell.

Linda Teuteberg, Vizevorsitzende der FDP, hat die Ostidentität als politisches Geschäftsmodell kritisiert. In ihrer Stellungnahme verweist sie auf historische Zusammenhänge und betont, dass Ostdeutsche vor der Vereinigung sich meist als Deutsche in einem geteilten Staat sahen.
Teuteberg erläutert, dass erst später politische Strömungen wie die PDS und die AfD eine Ressentimentpolitik etabliert haben. Diese sei ihrer Auffassung nach förderlich für die Trennung zwischen Ost- und Westdeutschen und entstehe dadurch, dass die Ostidentität nachträglich konstruiert worden sei.
Anlässlich des bevorstehenden 65. Jahrestages des Mauerbaus meint Teuteberg, dass es noch mindestens ein weiteres Jahrzehnt benötige, um die Folgen der Teilung zu überwinden. Gleichzeitig warnt sie davor, dass es politische Kräfte gebe, die an einer Fortdauer der Teilung interessiert sein könnten.