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Tod von Jason Arday: Aufrufe zur Untersuchung einer Belästigungskampagne
Vertraute fordern eine Untersuchung zum Medienumgang mit Jason Arday, einem ehemaligen Cambridge-Professor, der am Freitag tot aufgefunden wurde, nachdem es Plagiatsvorwürfe gab.

Jason Arday, ehemaliger Professor an der Universität Cambridge, wurde am Freitag tot aufgefunden. Sein Tod hat erhebliche Reaktionen ausgelöst, insbesondere von seinen Angehörigen, die eine Belästigungskampagne anprangern, der er seit seiner Ernennung vor drei Jahren ausgesetzt gewesen sei und die durch rassistische Vorurteile verstärkt wurde.
Eine Petition wurde gestartet, die über 31.000 Unterschriften gesammelt hat, um eine öffentliche Untersuchung über den Medienumgang mit Arday zu fordern. Mehrere Mitglieder des britischen Parlaments unterstützen diese Initiative und verlangen Klarheit über die Umstände seines Todes und den Druck, dem er ausgesetzt war.
Berichten zufolge war Arday der erste schwarze Professor, der als Mitglied des Jesus College an die Universität Cambridge berufen wurde. Er trat im vergangenen August zurück, während die Universität und das College Ermittlungen zu den gegen ihn erhobenen Plagiatsvorwürfen durchführten. Sein Aufenthalt im Rampenlicht war von Vorwürfen geprägt, die erhebliche Folgen für seine Karriere hatten.
Die Aktivistengruppe „Good Law Project“ hat in dieser schwierigen Zeit ihre Unterstützung für Arday zum Ausdruck gebracht. Die von seinen Freunden und Kollegen geäußerten Bedenken betreffen hauptsächlich den Rassismus und die Medienbelästigung, der er ausgesetzt war, wie sie in sozialen Medien berichteten.
In diesem Stadium hat die Polizei den Tod von Jason Arday nicht als verdächtig eingestuft und gibt an, dass ihre Ermittlungen sich auf die Umstände seines Todes und die dem vorausgegangenen Ereignisse konzentrieren.