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Freitag, 18. September 2026

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Tote und Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine

Bei russischen Luftangriffen in Kiew und anderen Regionen der Ukraine sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden.

Archivbild: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine
ArchivbildBild: markus spiske · Flickr · BY

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind bei russischen Drohnenangriffen auf Tankstellen mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Darüber berichtete Bürgermeister Vitali Klitschko über das Kommunikationsnetzwerk Telegram. Er erklärte, dass nach dem ersten direkten Angriff auf ein Tankstellengelände in der Millionenstadt am Donnerstag in der Nacht erneut Angriffe stattgefunden haben.

Nach Informationen aus verschiedenen Quellen wurden in der Nacht auf Samstag in der Ukraine insgesamt mindestens vier Personen durch russische Angriffe getötet. In Saporischschja starben eine Frau und ein Mann bei einem solchen Drohnenangriff in einem Wohngebiet. Mindestens eine weitere Person wurde verletzt, berichteten die örtlichen Behörden.

Zudem ereignete sich ein Angriff in der Stadt Krywyj Rih, wo laut dem Gouverneur des Dnipropetrowsk-Gebiets, Olexander Hanscha, zwei Menschen bei einem Übergriff auf einen Betrieb getötet wurden. Vier weitere Personen erlitten Verletzungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

Archivbild: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine
ArchivbildBild: markus spiske · Flickr · BY

Neben den Angriffen in Kiew und Saporischschja wurde in Berichten auch auf die fortdauernde Situation in der Region hingewiesen, die durch ständige militärische Auseinandersetzungen geprägt ist. Die genaue Zahl der Verletzten in Kiew steht derzeit noch nicht fest, weitere Details wurden bislang nicht veröffentlicht.

Der Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, erklärte, Moskau sei zu Verhandlungen mit der Ukraine bereit, jedoch lehne die Regierung eine Feuerpause während der laufenden Konflikte ab. Diese Informationen kommen von einer Pressekonferenz, die Lawrow am Rande des BRICS-Gipfels in Neu Delhi abhielt.

Zusätzlich äußerte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu einem möglichen Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Er zeigte sich offen für Gespräche im Rahmen des kommenden G20-Gipfels, der im Dezember in Miami stattfinden soll, und betonte die Wichtigkeit des Dialogs.