Panorama
Trump droht Iran mit Zerstörung von minenlegenden Schiffen
US-Präsident Donald Trump hat erneut mit der Zerstörung von Schiffen gedroht, die in der Straße von Hormuz Seeminen legen. Der Iran weist die US-Vorwürfe zur Minen-Entfernung als Täuschung zurück.

US-Präsident Donald Trump hat in einer Mitteilung auf der Plattform Truth Social am Dienstag erneut mit der Zerstörung aller Schiffe und Boote gedroht, die in der Straße von Hormuz Seeminen legen. Trump betonte eine "Null-Toleranz-Politik" bezüglich der Verminung der strategisch wichtigen Wasserstraße.
Diese Drohung kommt, nachdem die USA eine massive Ausweitung der Sanktionen gegen den Iran angekündigt haben. Trump hatte bereits Mitte April ähnliche Androhungen ausgesprochen, die sich gegen die militärischen Aktivitäten des Iran richteten.
Der Iran seinerseits hat die Angaben der USA zur Entfernung von Minen in der Straße von Hormuz als "Propaganda-Täuschung" zurückgewiesen. Irans Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi äußerte am Mittwoch, dass sein Land US-Minenräumboote ins Visier nehmen werde, wenn diese in das betroffene Gebiet gelangten.

In der gleichen Pressemitteilung hatte Trump erklärt, dass laut der US-Marine "alle Minen aus den internationalen Gewässern der Straße von Hormuz entfernt und/oder gesprengt wurden". Diese Aussage steht im Widerspruch zu den Behauptungen aus Teheran.
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nehmen somit weiter zu, da beide Länder vor dem Hintergrund der erschwerten politischen Lage und der Konfrontation im Nahen Osten an ihrer jeweiligen Position festhalten. Die Rhetorik beider Seiten verdeutlicht den festgefahrenen Konflikt und die Schwierigkeiten, die eine Deeskalation des Streits mit sich bringt.
Die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft auf die gegenseitigen Drohungen und die Verstärkungen der militärischen Präsenz in der Region bleiben abzuwarten. Zahlreiche Länder beobachten das Geschehen in der Straße von Hormuz, da diese für den globalen Handel von enormer Bedeutung ist.