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Donnerstag, 22. Oktober 2026

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Trump-Regierung droht mit Abriss des Kennedy Centers bei fehlenden Renovierungen

US-Präsident Donald Trump hat gedroht, das Kennedy Center abzureißen, sollte die Kulturinstitution nicht für eine zweijährige Renovierung schließen dürfen.

Archivbild: Trump-Regierung droht mit Abriss des Kennedy Centers bei fehlenden Renovierungen
ArchivbildBild: The Cabinet of Trump's Administration · Wikimedia Commons · Public domain

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat mit dem Abriss des Kennedy Centers in Washington D.C. gedroht, wenn die Renovierungspläne der Kulturinstitution nicht genehmigt werden. Trump forderte, dass das hochrangige Kulturzentrum für eine umfassende Renovierung geschlossen wird. Andernfalls käme ein Abriss in Betracht, so berichteten mehrere Medien.

Laut dem Tagesspiegel steht das Kennedy Center zudem aufgrund von gestiegenen finanziellen Belastungen unter Druck. Die Drohung mit dem Abriss wurde im Rahmen eines Streits über die Nutzung und Renovierung des Gebäudes ausgesprochen, das immer wieder in der politischen Debatte steht.

Ein weiterer Aspekt des Konflikts ist, dass die Pläne für das Kennedy Center unter anderem die Hinzufügung des Namens von Donald Trump an der Fassade vorsehen. Dies wurde von der Öffentlichkeit und verschiedenen Interessengruppen kritisch gesehen. Die Regierung Trump setzt zusätzlich darauf, dass die Umbaupläne vor Gericht Bestand haben.

Archivbild: Trump-Regierung droht mit Abriss des Kennedy Centers bei fehlenden Renovierungen
ArchivbildBild: Krzysztof Sitkowski · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Zusätzlich zur Drohung bezüglich des Kennedy Centers berichteten mehrere Quellen, dass die Trump-Regierung die Behandlung von Einwanderungsvisa weltweit vorübergehend eingestellt hat. Dies geschieht im Zusammenhang mit der Einführung neuer Richtlinien. Die Konsularbeamten sollen zudem in der Bewertung von Visaanträgen umfassend geschult werden.

Nach Angaben des Wall Street Journals haben Menschen, die bereits einen Termin für ein Visumsgespräch bei einer US-Botschaft oder einem Konsulat hatten, informiert bekommen, dass diese Gespräche vorerst ausgesetzt werden. Der Zeitraum, in dem die Bearbeitungen pausiert sind, ist bisher unklar.

Diese Entwicklungen stehen im Kontext einer breiteren Diskussion über die Politik der Trump-Regierung und deren Auswirkungen auf Kultur und Einwanderung. Während der Streit um das Kennedy Center weitergeht, bleibt abzuwarten, wie sich die Situation hinsichtlich der Visa-Anträge entwickeln wird.