Politik
Trump startet neuen Versuch zur Einschränkung des Geburtsrechts in den USA
Nach einem gescheiterten Vorstoß am Supreme Court versucht Trump erneut, das Geburtsrecht auf US-Staatsbürgerschaft einzuschränken.

Der frühere US-Präsident Donald Trump initiiert einen neuen Versuch, das Geburtsrecht auf US-Staatsbürgerschaft einzuschränken. Dieses Recht, das im Grunde besagt, dass jedes in den USA geborene Kind automatisch die Staatsbürgerschaft erhält, ist in der amerikanischen Verfassung verankert. Trumps erster Vorstoß zur Abschaffung dieses Rechts wurde im Juni 2023 vom Supreme Court abgelehnt.
Laut Berichten will Trump mit einem neuen Dekret gegen den sogenannten 'Geburtstourismus' vorgehen, wobei dieses Phänomen als der Zugang zur Staatsbürgerschaft durch Geburten von ausländischen Staatsangehörigen während eines kurzfristigen Aufenthalts in den USA beschrieben wird. Die Berichterstattung weist darauf hin, dass die Regierung Visa-Betrug in diesem Zusammenhang als problematisch erachtet.

Die US-Regierung hat auch erwähnt, dass diese Praxis angeblich zugenommen habe. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den Eltern, die eine Einreise zur Geburt ihres Kindes planen, oft um Personen handelt, die die gesetzlichen Einreisebestimmungen missachten könnten. Dies wirft Fragen zur rechtlichen Handhabe auf.
Nach Trumps Niederlage vor dem Supreme Court wird die Aktion als erneuter Versuch gewertet, ein umstrittenes Thema erneut zur politischen Auseinandersetzung zu bringen. Experten prognostizieren eine mögliche Welle von rechtlichen Auseinandersetzungen, die aus diesem neuen Schritt resultieren könnten.